#11: Losgelöste Achtsamkeit und die blaue Giraffe

Shownotes

Wie schafft man es, nicht den immergleichen schlechten Gedanken zu folgen und sich von ihnen runterziehen und ablenken zu lassen, allen voran der lähmenden Prüfungsangst? Dafür ist die losgelöste Achtsamkeit, wie bereits in der vorherigen Folge vorgestellt, eine sehr gute Übung. Wie man in den Zustand des Nichts-Tun kommt, des Nicht-Reagierens auf derartige Trigger und was eine blaue Giraffe mit der Lösung zu tun hat, das demonstrieren Stephan und Oliver in dieser Folge. Das Tolle ist: Psychotherapeut Oliver führt im Podcast zwei Übungen vor, die du direkt und wiederholt mitmachen kannst.
Du willst wissen, was das bringt und wie man das Nicht-Reagieren trainieren kann? Dann ist diese Episode was für dich. Und schau dazu auch, wie immer, in die JuraMental WhatsApp-Gruppe.

Diese Folge beinhaltet: BASISWISSEN > Mentale Fertigkeiten > Losgelöste Achtsamkeit 2

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Zu den einzelnen Übungen, Hintergrundinfos und der Bilddatenbank zu dieser Folge geht es hier: Deine JuraMental-Trainingsgruppe auf WhatsApp!

Dieser Podcast bietet das perfekte mentale Programm für Dich. Aber, du kennst das sicher von Fitness, aus dem Gym oder vom Sport: Entwicklung und spürbare Veränderungen brauche regelmäßige Trainingseinheiten.

Zum erfolgreichen Mental-Training und Deep Dive haben wir daher begleitend eine geschlossene JuraMental-Trainingsgruppe auf WhatsApp eingerichtet: Dort stellen wir alle Materialien, Studien, Hintergrundinfos, Lernvideos, Tipps und Tools ein. Natürlich auch alles, was in der aktuellen Podcast-Folge erwähnt wird. Deine Anmeldung erfolgt ganz einfach über diesen Link: https://chat.whatsapp.com/ElLNFAcSHWEL9mrSZxsM8a

Und das ist uns wichtig: Die Nutzung des Podcasts und der Gruppe sind und bleiben garantiert kostenfrei!

Selbstverständlich ist die Gruppe auch ideal zum Austausch untereinander sowie zum direkten Kontakt mit den JuraMental-Trainern – bei Fragen, Feedback, Themenwünschen etc.Sei dabei! 

JuraMental – das sind wir:

Stephan Kowalski, Inhaber der Kulturgut Beratung und Training GmbH https://www.kulturgut.training/ Email: s.kowalski@kulturgut.training

Dr. Mareike Bechtler, Fachanwältin für Medizinrecht, Wirtschaftsmediatorin und Mitglied in der Prüfungskommission für das zweite Staatsexamen https://hfbp.de/team/dr-mareike-bechtler https://www.linkedin.com/in/dr-mareike-bechtler-021a49190/?originalSubdomain=de

Dr. Oliver Korn, Psychologischer Psychotherapeut https://www.korn-psychotherapie.de/ und Autor des Buchs: Sorgenlos und grübelfrei. https://www.beltz.de/fachmedien/psychologie/produkte/details/52062-sorgenlos-und-gruebelfrei.html

Das Trainingsprogramm JuraMental wurde mit der Bundesforschungszulage ausgezeichnet: www.bescheinigung-forschungszulage.de

Dieser Podcast JuraMental ist eine Produktion von STUDIO VENEZIA – the podcast company: https://www.studiovenezia.de/

Transkript anzeigen

00:00:00:

00:00:02: Hier ist Jura Metall.

00:00:03: Das ist euer Podcast, liebe Jurastudierende!

00:00:05: Wenn ihr mental stark durch Studium kommen wollt und das es gerade bei Jura keine einfache Aufgabe – die ungewohnte Denkweise, die schwierige Vorbereitung, die harten Examen?

00:00:17: Das ist wirklich eine Höchstleistung.

00:00:19: da seid ihr mental voll gefragt.

00:00:21: Und in diesem Podcast lernt ihr Instrumente und Dinge kennen von denen ihr noch gar nicht wusste dass ihr sie trainieren könnt Und ihr werdet damit besser durchs Studium kommen.

00:00:30: Viel Spaß und ich freue mich, dass ihr dabei seid!

00:00:38: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Jorahmetal – euer Podcast für mehr mentale Stärke im Studio.

00:00:44: Aber das sagen wir auch schon im Vorspann.

00:00:46: deswegen mal ganz aktuell, wer ist mit dabei?

00:00:48: Natürlich wieder Oliver.

00:00:48: Hallo Oliver Hallo

00:00:49: Stefan

00:00:51: Ja natürlich Wir sind ja im zweiten Teil.

00:00:53: Deswegen natürlich Von unserem Training.

00:00:55: Da geht es um mentale Fertigkeiten Und wir haben letztes Mal tatsächlich deine Lieblingsübung vorgestellt, losgelöste Achtsamkeit.

00:01:03: Warum ist das eigentlich deine Lieblingsübung?

00:01:05: Ja, das sind eigentlich ganz ehrlich zwei Dinge.

00:01:08: Das eine ist es unglaublich alltagstauglich.

00:01:12: Ich weiß immer gar nicht ob Technik das richtige Wort ist.

00:01:14: Eine Technik, eine Haltung und eine kleine Übung wie man es auch immer nennen mag.

00:01:19: Die kann man jederzeit im Alltag benutzen.

00:01:22: Das kostet keine Zeit wenn man darin gut ist.

00:01:25: mein Gegenüber sieht's noch nicht mal Und sie ist unheimlich effektiv, gleichzeitig.

00:01:31: Wenn es darum geht mir selber nicht das Gefühlsleben, ich wollte gerade sagen zu verderben ja also es mir selber schlechter gehen zu lassen als nötig und effektiverin bewusst Freiräume zu haben wie möchte ich denn jetzt in den verschiedenen Situationen reagieren?

00:01:47: Das ist einfach super!

00:01:48: Also mit einer Tunicht-Strategie mehr Freiröme sich wohler fühlen Zeit und Nerven sparen Das ist so das Gesamtpaket, dass es selten auch in unserem beruflichen Feld.

00:02:00: Ja und dass diese Übung so gut funktioniert?

00:02:02: Da erfährst du ja alle deine Praxis ab und zu.

00:02:03: Berichtest du mir mal so anonymisiert natürlich aber von Fällen aus deiner Praxis, dass gerade diese Übung da auch tolle Effekte bei den Patienten hat.

00:02:11: Und ich glaube, es gibt doch eine ganze Menge Studien dazu oder?

00:02:14: Ja also das ist schon auch ne Stärke dieses Ansatzes.

00:02:18: wir haben ja grundsätzlich nur Dinge ausgewählt die wissenschaftlich fundiert sind Auch diese meta-kognitiven Methoden, da stecken über drei Jahrzehnte Wissenschaft mittlerweile drin.

00:02:26: Es gibt Berge von Forschung und die belegen dass das halt wirklich eine gut funktionierende Sache ist, die manchmal viel mächtiger ist als man denkt.

00:02:35: Manchmal sind einfach die kleinen, vermeintlich kleinen Interventionen, die die große Effekte machen und das trifft hier glaube ich auf jeden Fall zu.

00:02:43: Das kann man eindeutig sagen

00:02:45: Okay, also das müssen wir als Podcast der ja mit der Bundesforschungszulage ausgezeichnet worden ist ab und zu mal einwerben.

00:02:52: Ja dass wir da auch wirklich eine tolle wissenschaftliche Grundlage haben dafür gab es ja immerhin die Zulage.

00:02:58: Und wir wollen jetzt nicht einfach zur nächsten Technik oder zum nächsten Instrument übergehen sondern das jetzt noch einmal bisschen vertiefen weil ich glaube das ist gerade dazu Sinn macht vielleicht auch nochmal ein zwei Übungen mehr vorzustellen paar Metaphern vielleicht zu verwenden um das unseren Hörern und Hörer näher zu bringen.

00:03:16: Und auch verschiedene Dinge anzubieten, aus denen sich vielleicht jeder oder jeder dann das für ihn passende ja raussuchen kann so ein bisschen.

00:03:25: Deswegen bleiben wir heute nochmal bei dem Thema losgelöste Achtsamkeit.

00:03:29: wer dazu mehr wissen möchte er kann gerne noch mal die Folge zehn einfach wiederholen dann nochmal rein hören Und wir vertiefen das mit einer Übung.

00:03:37: und nun ist es ein bisschen schwierig.

00:03:38: Es ist ja keine Jurastudierende oder gerade hier bei uns, deswegen machen wir beide das mal zusammen!

00:03:43: Ich hoffe ich bin für dich ein guter, wie sagt man, Proband in dieser kleinen Übung bitte sehr.

00:03:50: Ich

00:03:50: werde sehr genau hinter uns Stefan was da jetzt bei dir passiert und bin gespannt.

00:03:55: Ja man kann tatsächlich... losgelöste Achtsamkeit.

00:03:58: Wenn man das benutzen möchte im Alltag, ist es wichtig, dass man's natürlich verstanden hat, worum es geht und dass man es dann auch richtig anwendet.

00:04:04: Und das ist gar nicht so einfach sich innerlich distanzieren zu können und eine Tunicht-Strategie zu benutzen weil die automatische Welt unserer Gedanken und Gefühle sozusagen manchmal sehr verlockend ist sofort zu reagieren darauf einzusteigen sich damit zu beschäftigen sicher auf ne bestimmte Art zu verhalten.

00:04:21: Deshalb ist es gut und richtig wenn man erst einmal für sich guckt kann ich das sozusagen in eine losgelöst achtsame Haltung zu gehen.

00:04:28: Und es gibt so kleine Gedankenexperimente, die gehen wirklich blitze schnell.

00:04:33: Das ist ne Minute oder zwei, die wir jetzt an der Stelle benötigen und wo man sagen kann Mensch mit denen kann man letztendlich zum einen üben, schaffe ich das diese Haltung einzunehmen?

00:04:44: Man kann zum anderen besondere Effekte zeigen.

00:04:46: wofür ist das für mich eine richtig gute Sache.

00:04:49: Man kann ein bisschen gucken wie arbeitet mein Gehirn Und wir haben uns entschieden, da jetzt heute mal praktisch was zu machen.

00:04:55: Das heißt... Wir haben die Hoffnung dass alle, die zuhören und Lust haben einfach mitmachen!

00:05:00: Wir beiden machen die Übung zusammen.

00:05:02: ich leite das an und guck mal was bei dich so los ist Wenn wir eine ganz wichtige Frage damit beantworten wollen.

00:05:11: wir wollen nämlich die Frage damit Beantworten wenn wir als Menschen tausende Male am Tag spontan Gedanken in den Kopf bekommen manchmal sogar auch mit vielleicht sogar recht starken Emotionen, denn sind da auch Dinge dabei die wir manchmal nicht gebrauchen können.

00:05:27: Manchmal ist es der falsche Gedanke das falsche Gefühl jetzt in meiner Situation.

00:05:31: Manchmals ist er wirklich sehr unangenehm und sehr belastend.

00:05:34: gerade wenn ich mich zum Beispiel aufs Lernen konzentrieren möchte oder etwas anderes mit viel Konzentration machen möchte dass mir wichtig ist und alle Menschen kennen glaube ich den Wunsch dass man dann sagt oh Mensch wie kriege ich den Kopf frei?

00:05:47: Wie krieg ich das hin?

00:05:49: belöde Gefühl verschwindet.

00:05:51: Und diese Frage wollen wir mit so einer kleinen Übung beantworten, die gleichzeitig eine Übung für losgelöstere Achtsamkeit ist.

00:05:57: Die besteht aus zwei Durchgängen.

00:05:58: Wir machen erst mal einen ersten Durchgang und wollen letztendlich hinterher sagen können wie gehe ich denn jetzt am besten um?

00:06:04: Mit unangenehmen Gedanken und Gefühlen, die ich halt stöhnt erlebe.

00:06:08: Dazu machen wir folgende Stefan.

00:06:10: Durchgang eins du setzt dich bitte einfach bequem hin lehnst dich zurück schließt deine Augen und bleibst natürlich wach.

00:06:18: Hoffentlich, das wäre wichtig!

00:06:20: Wir nehmen diese Folge am Abend auf, es ist gar nicht so einfach aber ich gebe mir mal ein besseres Augensohn

00:06:25: zu.

00:06:25: Genau also setze ich mich für den Hin-Leh nicht zurück, erschließe deine Augen und dann würde ich dich bitten folgendes zu tun.

00:06:30: Versuch mal ob es dir möglich ist die eine leuchtend blaue Giraffe vor dein inneres Auge zu holen.

00:06:37: Lange Beine lange Hals Leuchten.

00:06:40: Blau kann aus ihnen wie du magst.

00:06:42: Kriegst du das hin?

00:06:44: Ja, ich überdenke natürlich immer ein bisschen in die Melker-Cour.

00:06:46: Aber das mache ich jetzt mal als Giraffe!

00:06:48: Ja

00:06:48: macht daraus meine Giraffe?

00:06:50: Und wenn du so eine leuchtend blaue Giraffe vor deinem inneren Auge hast, dann ist deine Aufgabe die folgende... Du darfst in der kommenden Minute denken woran du willst aber auf gar keinen Fall an eine blaue Giraffe weder in Bildern noch in Worten.

00:07:05: Versuch also bitte mal den Kopf komplett frei zu ümmachen vom Blauen Giraffen.

00:07:08: Wie du das machst is mir tatsächlich egal.

00:07:11: Du hast dafür eine Minute Zeit Los geht's.

00:07:29: Ich habe jetzt da schon die blaue Giraffe getragen.

00:07:31: Bleib ruhig dabei!

00:07:33: Okay.

00:07:38: Sind jetzt noch dreißig Sekunden, kein Gedanke an du weißt schon woran nicht?

00:08:15: Okay dann ist die Minute rum kannst dir auch wieder aufmachen Stefan.

00:08:20: was mich interessieren würde es wie war deine Strategie lau giraffen zu eliminieren in bild und wort und wie erfolgreich warst du?

00:08:27: Also es hat leider überhaupt nicht geklappt.

00:08:30: Also meine Strategie war, ich hab manchmal so Zahlenrätsel mit denen ich mich beschäftige daran zu denken und das Faszinierende war dass wir so einen Art Hintergrundrauschen dieses Thema so blaue Giraffe irgendwie noch da war gar nicht richtig so konkret wie ich mir das jetzt eben bildlich vorgestellt habe.

00:08:46: aber das waren auch Verhanden.

00:08:48: also insofern würde ich sagen habe ich schon nach wenigen Sekunden das gerissen weil ist es nicht verschwunden.

00:08:54: Das hört sich so an, also viele Menschen beschreiben dass sie irgendwo im Hinterkopf ja wissen warum Sie jetzt gerade dann in diesem Fall Zahlenrätseln machen.

00:09:01: Das heißt irgendwo ist das blaue Geraffenthema präsent.

00:09:05: Genau in diese Richtung?

00:09:06: Ja ja so war das genau, ja.

00:09:07: Spannend!

00:09:09: Ja und wie war das?

00:09:10: ich habe ja einmal so dazwischen gequatscht.

00:09:12: Ich hab gesagt mit dreißig Sekunden denke nicht an du weißt schon was.

00:09:16: Da war ich schon raus.

00:09:18: Aber du wusstest auch in dem Moment worum es geht.

00:09:19: oder wenn ich sage... Ja

00:09:20: ja genau.

00:09:21: ...genau kann

00:09:21: man nichts tun.

00:09:23: Da reicht so ein Einsatz und der Kopf weiß sofort worum es geht.

00:09:27: Und dann ist es klar, ach!

00:09:28: Es geht um blaue Giraffen, an die ich nicht denken soll.

00:09:32: Prima, pass auf wir machen einen zweiten Durchgang und dann halten wir die man nebeneinander.

00:09:36: du darfst dich nochmal wieder bequem hinsetzen lehnt dich gerne wieder zurück.

00:09:39: schließ noch einmal die Augen bleibt wieder wach und dann hol dir bitte nochmal deine ganz persönliche leuchtend blaue Geraffe von den inneren Auge.

00:09:48: hast Du sie wieder?

00:09:50: Ja

00:09:50: Und wenn du deine blaue Giraffe wieder vor deinem inneren Auge hast, dann ist deine Aufgabe in diesem zweiten Durchgang eine andere.

00:09:58: Jetzt ist deine Aufgabe lähn dich quasi innerlich einfach zurück und lass deinen Gedanken freien Lauf.

00:10:05: also lasst den Kopf machen was immer er will.

00:10:07: es ist alles erlaubt völlig egal ob sich jetzt Blaue Giraffen melden oder was ich rosa Elefanten oder gelbe Nashörner.

00:10:15: Alles ist erlaubt.

00:10:15: für eine Minute los geht's noch drei Sekunden.

00:10:50: Brauchst dich überhaupt nicht anstrengen, lass den Kopf machen was immer der gerade vielleicht machen will.

00:11:16: Dann ist die Minute rum.

00:11:17: darfste die Augen wieder aufmachen.

00:11:19: Wie war dieser zweite Durchlauf?

00:11:22: Also tatsächlich so entspannter.

00:11:25: ich habe ein zwei mal noch so ganz entfernt würde ich schon sagen an die blaue Grafe gedacht aber war eben überhaupt nicht mehr so präsent für beim ersten Mal.

00:11:33: Interessant.

00:11:34: ja

00:11:35: also es war im sie war erlaubt.

00:11:36: also Sie hätte auch ganz ganz häufig da sein dürfen.

00:11:39: Wenn du das vergleist, habe ich das richtig rausgehört.

00:11:41: Sie war sowas selten am zweiten Durchgang?

00:11:44: Ja!

00:11:44: Das ist jetzt nicht Ziel der Übung ja aber es passiert ganz oft tatsächlich.

00:11:48: da werden wir uns nochmal überlegen warum ist es eigentlich so?

00:11:51: Aber interessant deutlich entspannter.

00:11:55: die war sogar ganz von alleine seltener dar.

00:11:58: Gab's noch einen Effekt.

00:11:58: wie störend war sie wenn sie im zweiten durchgang auftaucht und vergleich zum ersten

00:12:03: gar nicht.

00:12:04: also

00:12:04: exakt

00:12:06: Ja, war ganz entspannt.

00:12:08: Genau!

00:12:08: War ja auch erlaubt.

00:12:11: Warum haben wir das jetzt gemacht?

00:12:13: Ich meine du weißt es nicht Willi, warum haben

00:12:15: wir es gemacht?

00:12:17: Auch wenn ich's weiß funktioniert einfach.

00:12:20: Also unser Gehirn ist an der Maschine und interessant ist.

00:12:23: erster Durchgang viel anstrengend ist beschwerlich.

00:12:26: selbst wenn man sich sehr anstregen kriegt mein Blaue Giraffen nicht gut weg.

00:12:29: dabei sind blaue Giraffe nun wirklich Das Einfachste und ich hätte fast gesagt das Blöde ist, was man sich so einfallen lassen kann.

00:12:36: Vielen Dank!

00:12:36: Also das machen wir natürlich nur mit weil es ist Schwierigkeitsgrad null.

00:12:40: einfachere Dinge gibt's nicht ja außer sich sowas ausgedachtes zu nehmen und dann wollen wir das möglichst nicht in den Kopf bekommen.

00:12:48: Und trotzdem ist es schwierig selbst wenn man sich anstrengt und verrückterweise der zweite Durchgang deutlich besser und oft ist es so dass sogar ganz von alleine Blaugiraffen seltener werden.

00:12:57: da kann man sich doch jetzt fragen Das ist ein super, super wichtiges kleines Experiment.

00:13:02: Weil das illustriert viele Dinge für die Arbeitsweise unseres Gehörns wichtig sind.

00:13:08: Lass uns dann noch mal die wichtigen Dinge besprechen!

00:13:10: Genau also jetzt in der ersten Übung... Also da ging es ja darum ich darf nicht dran denken und dass hat er dazu geführt, dass es so irgendwie präsent im Hintergrund die ganze Zeit da war.

00:13:20: Also diese Schlussvorgung, das unterdrücken, das bewusste Unterdrücken von Gedanken um sie los zu werden?

00:13:26: Das kann unser Gehirn irgendwie nicht

00:13:28: Richtig.

00:13:29: Das heißt, es kann es schon aber das macht es nicht weil die Botschaft die da drin steckt ist eine andere.

00:13:36: und so unser Kopf ist.

00:13:37: dann ein sehr sehr findiger Apparat hätte ich fast gesagt.

00:13:40: also unser automatisches Innenleben dass ja so den ganzen Tag über tausende von Gedanken produziert macht das mit dem Ziel dass wir mit den wichtigen bedeutsamen Gedanken und Themen versorgt werden die die Situation erfordern.

00:13:54: Und wenn so etwas in uns aufploppt Na ja, was jetzt wo die blaue Giraffe natürlich nur so ein Platzhalter ist.

00:14:01: Dann prüft unser Gehirn sehr genau wie reagiert denn da jetzt jemand drauf?

00:14:05: und da gibt es jetzt zwei Varianten.

00:14:06: die eine Variante wäre ich greif einen Gedanken auf.

00:14:09: Ich fange an sofort rüber nachzudenken ich beschäftige mich damit Und ich verhalte mich vielleicht sogar dementsprechend.

00:14:16: Das ist eine klare Botschaft für unseren Denkapparat nämlich die Botschaft naja wenn er jetzt darauf einsteigt diesen Thema Zeit gibt dann scheint das ein wichtiger richtiger passender Gedanke gewesen zu sein.

00:14:28: Das merke ich mir, der kommt in ähnlichen Situationen wieder und wird sogar häufiger

00:14:33: vermutlich.".

00:14:35: Das ist aber das was wir bei den unangenehmen Dingen gar nicht möchten?

00:14:38: Genau also das heißt dass es quasi immer wiederkommt hängt auch damit zusammen, dass sich meine Aufmerksamkeit darauf richte oder...

00:14:47: Dass ich dem Zeit gebe, meine Aufmärksamkeit geht dorthin.

00:14:50: Ich denke das weiter, ich verhalte mich dementsprechend möglicherweise auch.

00:14:53: Also das ist für unser Gehirn ein klares Signal und man kann sich jetzt fragen wenn ich aber gar nicht will dass die Denkiste das da oben verbucht als wichtig?

00:15:01: Wie sieht es denn eigentlich aus wenn ich das jetzt versuche zu bekämpfen wie du's im ersten Durchgang gemacht hast?

00:15:05: Das klappt

00:15:05: nicht!

00:15:06: Genau das klappt nie und das hat einen guten Grund weil unser Gehör nämlich dort zu genau demselben Schluss kommt wie wenn wir uns damit ausgiebig beschäftigen.

00:15:15: Das kann man sich so vorstellen.

00:15:16: das ist wenn ich zu Hause muss fast ein bisschen lachen ins Kinderzimmer gehen.

00:15:20: Und da sind meine drei so halbgroßen kleinen Kinder und ich spreche irgendwas an, was ich tatsächlich für gar nicht wichtig ist sondern recht belanglos halte.

00:15:28: dann kann es mir passieren dass plötzlich die sofort die Hände auf die Ohren machen sich wegdrehen und sowas machen wir.

00:15:35: lala leich höre nichts ich höre nix.

00:15:38: So alle alle so zack alle gleicher.

00:15:41: Ich mein was sagt das aus über das Thema das ich angesprochen habe?

00:15:44: Hab ich etwas total langweiliges Belangloses angesprochen oder Es ist für die drei irgendwie wichtig und sie wollen dann möglichst gar nichts von mitkriegen.

00:15:52: Eine blöde frage oder das ist der Beleg dafür dass es wichtig und bedeutsam ist, unser Gehirn macht das genauso.

00:15:59: wenn wir etwas auf keinen Fall haben wollen und sagen ob los keine blauen Giraffen oder bloß ein bestimmtes Thema nicht in den Kopf und das wegschieben das ist so wie Hände an die Ohren, lalala ich höre nichts.

00:16:10: Also das heißt wenn ich jetzt denke ah ich sollte immer nicht an die Prüfungssituation denken ja dass sich da der Angstweiß kommt, dass ich dann nicht weiß was ich sagen soll, dass mir die Stimme weg bleibt, dass in Panikattacke bekommen wir all diese schlimmen Vorstellungen.

00:16:22: und wenn ich mir sage Das will ich mich aber nicht vorstellen Dann denkt mein Gehirn gerade besonders gerne dran.

00:16:28: Zumindest also wenn ich dann etwas tue zum Beispiel damit das bloß aus meinem Kopf verschwindet, dann ist es genau dieser Mechanismus.

00:16:34: Unser Denkapparat würde sowas machen wie Also wenn man dem eine Stimme geben könnte, dann würde er sagen Mensch das kommt mir aber komisch vor.

00:16:41: Wieso will da jemand ein Thema unbedingt weg haben?

00:16:44: Das kann doch kein Unwichtiges sein!

00:16:46: Das muss doch wichtig und bedeutsam sein und meine Aufgabe als Gehirn ist.

00:16:50: Wichtiges und Bedeutsames gehört aber in den Kopf Und dann kriegen wir den gleichen Effekt wie Ich mache mir da viele Gedanken drum ich verhalte mich dementsprechend.

00:16:58: Gedankengefühle unterdrücken hat dasselbe Ergebnis etwas wird als wichtig und bedeutsam eingestuft Kommt in ähnlichen Situation häufiger aufdringlicher, manchmal sogar noch intensiver ist genau das was wir eigentlich nicht wollen.

00:17:11: Wir wollen doch innerlich dass uns bestimmte Dinge in Ruhe lassen damit für uns ein Ruhem das kümmern können, was uns wichtig

00:17:17: ist.".

00:17:17: Das heißt also wenn ich dann jetzt vielleicht aus so einer gewissen Hektik oder Aufregung heraus mal beginne auf Instagram zu gucken und meinen aktuellen Feedmer zu checken was es da so alles drauf hat?

00:17:28: Dann ist das eher eine Ablenkung und Verdrängung aber eben keine echte Lösung.

00:17:34: Also wenn ich das tue, mit dem Ziel jetzt soll mal der ganze Mist aus meinem Kopf raus und das blöde Gefühl soll weg.

00:17:39: Wenn das das Ziel ist dann ist es eine Verdrängung und dann erreiche ich genau das Gegenteil weil unser Gehirn ist klug das weiß ganz genau warum wir Dinge tun verbucht das entsprechend Und dann haben wir genau das gegenteil erreicht.

00:17:52: also Gedanken und Gefühle los werden wollen selbst wenn sie unangenehm sind is ein Kardinalsfehler

00:17:57: Klappt nicht.

00:17:58: Jetzt kommen wir zur Alternative und das ist der Durchgang in dem zweiten Durchgang sofort deutlich geworden, es gibt gar keine Denkverbote.

00:18:06: ich kann euch denken an was ich möchte Und wie geht das jetzt genau?

00:18:10: Also dass nicht da dieser Gedanke dann doch immer wieder kommt.

00:18:13: also Das ist ja eine ganz andere Haltung die du einnimmst.

00:18:16: Ich hatte ja so gesagt Du lehnst dich quasi innerlich zurück.

00:18:19: Der Kopf soll machen was er will bedeutet wenn du dich innerlich zu rücklehnt Dann kann Unser automatisches Innenleben, wenn es will kann er sich melden.

00:18:29: Es kann auch mal eine blaue Giraffe vorbeischicken.

00:18:31: Das kannst du lassen und du reagierst gar nicht drauf.

00:18:34: Du kriegst das lediglich mit.

00:18:36: dass ist unsere losgelöst achtsame tun.

00:18:39: nichts strategie das ja passt.

00:18:40: doch gesagtes ist entspannt

00:18:42: Naja ist es.

00:18:43: also ist schon so ne beobachtende haltung was da in meinem gehören gerade alles so vorbei kommt.

00:18:48: Ja also so nichts tun passt vielleicht nicht so ganz.

00:18:51: ich würde sagen so ein bisschen beobachten tu ich's ja schon.

00:18:54: Also du nimmst es wahr, das ist es.

00:18:58: Wir können ja nicht ohne Wahrnehmung sein als Menschen aber wir reagieren nicht drauf indem wir dann irgendetwas tun oder uns mit diesem Gedanken beschäftigen sondern wir lassen den so einfach durchrauschen?

00:19:10: Ja

00:19:10: ganz genau.

00:19:11: und das ist für unser Gehirn dass da stehen zwei Dinge drin.

00:19:14: die sind wichtig.

00:19:14: Das eine ist für unseren Denkapparat er nimmt das wahr und dann macht er gar nichts damit.

00:19:20: Also die Blaugeraffe darf da sein, er interessiert sich nicht dafür.

00:19:23: Er drückt sie nicht weg und denkt sie nicht weiter.

00:19:25: Er macht ja gar nichts

00:19:26: damit.".

00:19:27: Und das ist so was unser Innenleben braucht?

00:19:29: Das ist so das Signal, was dann letztendlich vermittelt, wenn er das wahrnimmt und reagiert so gar nicht drauf zog noch nicht mal mit der Wimper, kann es ja irgendwie nichts Wichtiges und Bedeutsames sein.

00:19:40: Wenn's das nicht isst, dann kann ich auch erst einmal wieder mit wegnehmen.

00:19:44: Dann ist meine Blaugeraffe da, den tauchts wieder ab... Dann kommt's in der Folge sogar seltener, hast du gesagt als im ersten Durchgang.

00:19:51: Und solche Effekte kriegt man im Alltag auch.

00:19:53: wenn man bestimmte Themen regelmäßig jetzt auf diese neue Art und Weise begegnet, dann kann man über eine Zeit zugucken wie bestimmte Gedanken oder auch vielleicht Erinnerungen oder Vorstellungen und manchmal die zugehörigen Emotionen über die Zeit abklingen.

00:20:08: Seltener werden weniger intensiv auftauchen.

00:20:11: Wenn sie noch auftauchend.

00:20:12: die Häufigkeit nimmt aber ab über die zeit.

00:20:15: also Wir gestalten quasi an der Stelle dieses automatische Innenlebend durch eine klare Botschaft.

00:20:21: An unser Gehirn, was ist wichtig und was es eben nicht

00:20:24: so dass wie kann man das üben?

00:20:26: Du hast jetzt bei mir angeleitet als mit der ich fand relativ gut gelungen.

00:20:30: Wenn ich das für mich aber alleine über und du habt dich ja nicht dabei dann jetzt als Trainer oder so Wie kann ich das am besten üben?

00:20:36: also der wie gesagt der Ausgangspunkt ist überhaupt das mal zu erleben, wie man's richtig macht.

00:20:41: Das heißt gute Hinweise darauf Für diejenigen, die jetzt mitgemacht haben.

00:20:45: Wenn diejenigen sagen würden im zweiten Durchgang, also das war überhaupt nicht anstrengend.

00:20:50: Ich habe auch gar nichts gemacht.

00:20:52: ich hab nur wahrgenommen was passiert ist und ja das war so ähnlich wie bei Stefan.

00:20:57: blaue Giraffen waren gar nicht mehr.

00:20:58: so störend kann sein dass manche sagen die waren genauso oft da wie im ersten durchgang.

00:21:02: viele werden sagen es waren sogar weniger da.

00:21:04: manche werden vielleicht auch sagen wann mehr aber hat mich trotzdem nicht gestört.

00:21:08: Also so gute Hinweise darauf sind Das war nicht anstrengend und das, was in meinem Kopf passiert, passiert spontan.

00:21:15: Da habe ich gar nichts mit zu

00:21:16: tun.".

00:21:16: Könnte

00:21:17: es jetzt sinnvoll sein sich jetzt diese Podcast-Folge also diesen Teilen mit den Übungen nochmal anzuhören oder das noch mal zu machen?

00:21:23: Ersten und zweiten Durchgang?

00:21:25: Also wenn dort irgendetwas jetzt nicht so gewesen ist zum Beispiel der zweite Durchgang würde jetzt jemand sagen nee das ein bisschen anstrendbar schon.

00:21:33: dann würde ich, wenn ich denjenigen fragen könnte versuche herauszufinden was es anstrecken gemacht hat denn nichts tun ist nun mal nicht anstrengend.

00:21:41: Ja?

00:21:42: Und dann würde man einladen zu sagen, zumindest den zweiten Durchgang wiederholen wir noch einmal machen Sie mal das und das anders oder mach mal dass und das Anders.

00:21:49: Dann nehmen wir das Beispiel jetzt.

00:21:51: also jemand sagt nee das war es trotzdem anstrecken was was sollte ich denn anders machen im zweiten durchgang?

00:21:57: dem würde ich jetzt nochmal wiederhol'n.

00:21:59: Naja also Wir müssten herausfinden was es anstrend gemacht hat.

00:22:03: Das ist ja meist die Beschäftigung mit irgendeinem Gedanken gewesen.

00:22:07: Die Aufmerksamkeit ging dann doch auf irgendetwas und einfach zu sagen, ja wir nehmen so eine Art inneren Abstand ein oder?

00:22:14: Also es kann sein das ist ne Beschäftigung mit irgendetwas war.

00:22:17: Es kann auch sein dass jemand doch einen zweiten Durchgang gedacht hat ah nee ich will die blauen Giraffen sollen trotzdem weg die wir jetzt trotzdem irgendwie nicht haben und irgendwie doch versucht hat sie loszuwerden oder so.

00:22:27: also diese Erlaubnis alles ist erlaubt es soll kommen was wollen im zweiten durchgang?

00:22:31: das ist nicht für jeden menschen gleich leicht

00:22:34: okay das könnte man einfach.

00:22:36: also.

00:22:36: das heißt die Empfehlung Nicht die erste Übung mehrfach zu machen, sondern diese zweite Übung, die du dir finde ich sehr schön angeleitet hast.

00:22:43: Sich diesen Teil nochmal rauszunehmen und das einfach noch mal zu machen.

00:22:47: Einfach so eine Minute lang sich selber die Erlaubnis geben, mal nichts zu tun.

00:22:52: Einfacht laufend

00:22:53: zu lassen.

00:22:53: Gedankliche Pause zu machen – alles ist erlaubt!

00:22:55: Und es kann sein dass mir dann von alleine Dinge in den Sinn kommen, dass es okay ist.

00:22:58: Es kann auch sein, dass man Ruhe ist ok.

00:23:00: Ist gar nicht wichtig was passiert.

00:23:02: Wichtig ist, dass ich sozusagen so eine Art dass ich sage, Mensch, ich mache eine Pause von geistiger Arbeit.

00:23:07: Wenn der Kopf will, dann macht er halt alleine es okay aber ich bin raus.

00:23:10: Ich lehne mich innerlich zurück.

00:23:11: Ich bin wie so ein Zuschauer und das ist das was wir denn eben losgelöst achtsam nennen.

00:23:15: Und das ist die Ausgangspunkt Wie gesagt für einen ganz anderen Lernprozess, für einen ganzen anderen Umgang mit automatischen Gedanken und Gefühlen.

00:23:24: Das ist das, was man dann wenn man das im Alltag kann Was dann einen kleinen Moment Freiheit bedeutet zu sagen Oh!

00:23:31: Das was da gerade in mir läuft gehe ich damit oder nicht?

00:23:35: Verhalte ich mich so oder nicht, achte dich darauf.

00:23:38: Oder nicht?

00:23:38: mache ich es heute sowieso immer mach ich mal ganz anders und das ist dann auch wenn es so trivial klingt super mächtig.

00:23:46: Okay, super vielen dank.

00:23:48: da schon wieder die folge ja schon um.

00:23:49: also die zeit läuft zu schnell faszinieren.

00:23:52: Einer gänzungen können wir vielleicht noch ergeben Stefan.

00:23:54: Also für denjenigen die sagen mensch dass hat im zweiten durchgang total gut funktioniert.

00:23:59: Wenn man lust hat damit ein bisschen was zu machen und wenn es wirklich so Dinge gibt die mich nerven innerlich Ja Denn es ist häufig so ein guter erster Schritt, mit dem man anfangen kann im Alltag zu üben.

00:24:08: Dass man immer dann, wenn man sich über bestimmte Themen steubert, bestimmte Gedanken steuert, bestimmten Emotionen steupert... ...dass man dann losgelöste Achtsamkeit so eben benutzt dass man ganz kurz in diese Haltung geht wie im zweiten Durchgang.

00:24:22: das sind wenige Sekunden vielleicht.

00:24:25: Man kann sich mit einem einzigen Satz instruieren Wenn man das möchte.

00:24:28: Ich persönlich sage immer gerne vielen Dank liebes Gehirn kümmere ich mich vielleicht später drum wenn ich dann noch will.

00:24:34: Und dann kehre ich erstmal zurück zu dem, was ich eigentlich machen wollte.

00:24:39: Das ist etwas oder damit beschäftige ich mich später vielleicht, wenn ich da noch will und dann gehe ich mit der Aufmerksamkeit zurück.

00:24:46: Wenn ich jetzt vor hatte, etwas zu lesen, dann lese ich weiter.

00:24:50: Wenn nicht meine Einkaufsliste schreibe mache ich das.

00:24:52: Wenn ich irgendetwas im Fernsehen gucke weil ich mich entspannen möchte, dann gucke ich den Film weiter und kriege auch mit was da läuft.

00:24:59: Das is so ein erster Schritt Und es kann sein in den schwierigen Zeiten, wo wir uns nicht wohlfühlen, gestresst sind und und.

00:25:05: Kann das sein dass man so solche kleinen Momente Anwendung sehr häufig hat am Tag?

00:25:11: Okay, das ist jetzt nicht nur zwei-drei Mal!

00:25:13: Das kann auch viel öfter passieren.

00:25:14: Ganz

00:25:14: ehrlich ich kenn Menschen die sind natürlich jetzt nicht hier die Studenten, die da Topleistungen bringen.

00:25:20: bei denen ist es hoffentlich anders.

00:25:21: aber ich kenne Menschen die haben Hundertfünfzig Momente am Tag ja, hundertfünftig mal wenige Sekunden typischer Gedanke vielleicht später was wollte ich machen?

00:25:29: aha Und das kann man trainieren und es hilft mir, unangenehmes Innerlich nicht zu verstärken.

00:25:36: Es hilft mich damit nichts zu verzetteln.

00:25:37: Das hilft mir mich nicht dementsprechend verhalten zu müssen.

00:25:40: aber das kann halt ein Training sein wo ich die Anwendung trainieren muss.

00:25:45: Aber ich trainiere Nichts tun Zeitsparen Mich Wohler fühlen das ist wunderbar

00:25:50: Super!

00:25:50: Das ist Wellness fürs Gehirn.

00:25:51: Ja ehrlich

00:25:52: gesagt schon

00:25:53: Ja toll, das war wirklich nochmal eine sehr gute Ergänzung Vielen Dank.

00:25:56: Also das heißt wir haben jetzt einmal diese Übung mit der blauen Giraffe und einfach mal ja so ein bisschen vielleicht loslassen, deswegen auch losgelöste Achtsamkeit.

00:26:05: Einfach sich mal erlauben, einfach das wahrzunehmen was dem Gehirn gerade so aufkommt und eben dann nochmal das Bewusstsein zu üben wenn so unangenehme Gedanken gekommen ist.

00:26:15: einfach kurz wahrzonehmen und sagen nee vielen Dank aber ich beschäftige mich doch mit dem was ich jetzt gerade machen wollte.

00:26:23: Ja, großartig.

00:26:23: Vielen Dank!

00:26:24: Damit haben wir die zweite Folge zur losgelösten Achtsamkeit.

00:26:27: Ich bin mir sicher dass da für unsere Hörerinnen und Hörern einiges dabei war was sie mitnehmen können Und ja auch eine ganz praktische Übung.

00:26:34: Wir werden das in der nächsten Folge nochmal vertiefen weil ich glaube dass das so eine der zentralen mentalen Fertigkeiten ist.

00:26:41: Freue mich schon sehr darauf liebe Oliver.

00:26:42: also dann bis zur nächsten Folge.

00:26:44: Stefan freut mich auf wird wieder ganz praktisch.

00:26:47: Also bis zum nächsten Mal

00:26:49: Tschüss.

00:26:52: Das war unser Podcast Jura Mental.

00:26:55: Der Podcast ist Teil eines größeren Trainingsprogramms, dazu gehört noch eine WhatsApp-Gruppe.

00:27:00: den Link findet ihr in den Shownotes und weitere Trainingsinhalte.

00:27:04: Dieses Training wird immer kostenlos für euch bleiben.

00:27:07: deswegen teilt dem Podcast mit allen die davon profitieren können und kommt in die WhatsApp Gruppe.

00:27:12: ich freue mich euch dort mal persönlich kennenzulernen.

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