#12: Mit diesem Programm sparst du Zeit und gewinnst Zuversicht!

Shownotes

Zur Zwischenbilanz von Staffel 2 von JuraMental zum Thema „Mentale Fertigkeiten“ treffen sich Mareike, Oliver und Stephan erneut im Podcaststudio. Die Juristin, der Psychotherapeut und der Coach bringen auf den Punkt, wobei es bei diesem erfolgreichen Trainingsprogramm für Jurastudierende geht: um eine Entscheidung, eine Haltungsveränderung. Wenn du dich darauf einlässt, kannst du einen überraschenden Gamechanger in Sachen Studienstress und Prüfungsangst erleben. Denn letztlich kostet es keine Zeit, sondern du sparst richtig viel davon und gewinnst jede Menge wertvoller Erkenntnisse. JuraMental gibt dir einfache, wirkungsvolle Tools an die Hand, wie du besser, stressfreier, mental fit durch dein Studium kommst. Hör hier rein und komm gerne auch in die WhatsApp-Gruppe. Ein komplett kostenfreies Angebot von Profis.

Diese Folge beinhaltet: BASISWISSEN > Mentale Fertigkeiten > Zwischenbilanz

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Zu den einzelnen Übungen, Hintergrundinfos und der Bilddatenbank zu dieser Folge geht es hier: Deine JuraMental-Trainingsgruppe auf WhatsApp!

Dieser Podcast bietet das perfekte mentale Programm für Dich. Aber, du kennst das sicher von Fitness, aus dem Gym oder vom Sport: Entwicklung und spürbare Veränderungen brauche regelmäßige Trainingseinheiten.

Zum erfolgreichen Mental-Training und Deep Dive haben wir daher begleitend eine geschlossene JuraMental-Trainingsgruppe auf WhatsApp eingerichtet: Dort stellen wir alle Materialien, Studien, Hintergrundinfos, Lernvideos, Tipps und Tools ein. Natürlich auch alles, was in der aktuellen Podcast-Folge erwähnt wird. Deine Anmeldung erfolgt ganz einfach über diesen Link:

https://chat.whatsapp.com/ElLNFAcSHWEL9mrSZxsM8a

Und das ist uns wichtig: Die Nutzung des Podcasts und der Gruppe sind und bleiben garantiert kostenfrei! Selbstverständlich ist die Gruppe auch ideal zum Austausch untereinander sowie zum direkten Kontakt mit den JuraMental-Trainern – bei Fragen, Feedback, Themenwünschen etc. Sei dabei! 

JuraMental – das sind wir: Stephan Kowalski, Inhaber der Kulturgut Beratung und Training GmbH https://www.kulturgut.training/ Email: s.kowalski@kulturgut.training

Dr. Mareike Bechtler, Fachanwältin für Medizinrecht, Wirtschaftsmediatorin und Mitglied in der Prüfungskommission für das zweite Staatsexamen https://hfbp.de/team/dr-mareike-bechtler https://www.linkedin.com/in/dr-mareike-bechtler-021a49190/?originalSubdomain=de

Dr. Oliver Korn, Psychologischer Psychotherapeut https://www.korn-psychotherapie.de/ und Autor des Buchs: Sorgenlos und grübelfrei. https://www.beltz.de/fachmedien/psychologie/produkte/details/52062-sorgenlos-und-gruebelfrei.html

Das Trainingsprogramm JuraMental wurde mit der Bundesforschungszulage ausgezeichnet: www.bescheinigung-forschungszulage.de

Dieser Podcast JuraMental ist eine Produktion von STUDIO VENEZIA – the podcast company: https://www.studiovenezia.de/

Transkript anzeigen

00:00:00:

00:00:02: Hier ist Jura Metall.

00:00:03: Das ist euer Podcast, liebe Jurastudierende!

00:00:05: Wenn ihr mental stark durch Studium kommen wollt und das es gerade bei Jura keine einfache Aufgabe – die ungewohnte Denkweise, die schwierige Vorbereitung, die harten Examen?

00:00:17: Das ist wirklich eine Höchstleistung.

00:00:19: da seid ihr mental voll gefragt.

00:00:21: Und in diesem Podcast lernt ihr Instrumente und Dinge kennen von denen ihr noch gar nicht wusste dass ihr sie trainieren könnt Und ihr werdet damit besser durch Studium kommen.

00:00:30: Viel Spaß und ich freue mich, dass ihr dabei seid!

00:00:55: Und das ist ja, ich finde eine tolle Gelegenheit nachdem wir jetzt einige Folgen rund um das Thema mentale Fertigkeiten dem Schwerpunkt von Oliver ihr mal so gehört haben uns darüber in dieser Runde auszutauschen und mal so zu hören wie das so vielleicht in einem Jurastudium alles untergebracht werden kann.

00:01:13: Denn das ist schon ein Programm das nicht so von ganz alleine funktioniert sondern Übung braucht.

00:01:20: Und Marike, so zum Start vielleicht.

00:01:22: Das ging ja um das Thema Stress?

00:01:24: Wie ist denn das heute in deinem Job als Anwältin?

00:01:25: Hast du da eigentlich auch viel Stress oder ist es weniger geworden?

00:01:30: Ich würde jetzt gerne sagen, dass es ganz entspannt.

00:01:32: Nein, ich will gar nicht werden ob es mehr oder weniger ist.

00:01:37: Es ist auch Stress.

00:01:39: Es ist sicher manchmal anderer Stress als im Studium Aber auch der macht es einem nicht immer einfach mit ihm klar zu kommen.

00:01:48: Okay Also, ich meine das ist ja eigentlich, man könnte sagen es ein Plädoyer für diese Fertigkeiten.

00:01:54: Denn je eher man damit anfängt zu trainieren umso besser kann sie auch später gebrauchen Oliver oder?

00:01:59: Es ist doch was mal fürs ganze Leben gebrauchten kann nicht nur fürs Jurastudium.

00:02:03: Ja du da kann ich nichts gegenteiliges sagen.

00:02:07: Ich mag's ja immer wiederholen sind so Kernkompetenzen wohl dem der oder die Sie können Und ich glaube, ich habe es zum letzten Mal schon gesagt nichts tun zu trainieren als Antwort auf unser automatisches Inleben.

00:02:19: Das ist gleich in vielerlei Hinsicht wunderbar!

00:02:22: Also ich bin absolut dabei das wäre ganz gut sich selber immer wieder dran zu erinnern.

00:02:26: Ich muss gestehen, ich bin ja auch nur ein Mensch.

00:02:28: also einfach so aus Lust und Laune trainiert man's nicht sondern nur wenn man sich vornimmt bewusst auf dem Schirm hat und dann muss man versuchen das umzusetzen.

00:02:38: Also du meinst jetzt müsste schon so einen gewissen Leidensdruck geben, damit man so anfängt da mit oder?

00:02:43: Das wäre ehrlich gesagt typisch Mensch.

00:02:46: Schöner wär es natürlich wenn man Lust hat sowas zu probieren und sich anzueignen ohne allzu großen Leidendruck.

00:02:53: aber das sind glaube ich sehr die kleinere Zahl der Menschen, die das so macht.

00:02:57: Die meisten fangen dann an wenn's wirklich weh tut Oder wenns ja sehr eng wird.

00:03:01: im Leben versuchen wir dann eben recht schnell uns das anzueignen, wo die Bedingungen allerdings natürlich deutlich schwieriger sind.

00:03:08: Ja Marajko und das ist gleich mal direkt eine Frage an dich weil ich habe jetzt von einigen Jurastudierenden so die Rückmeldung bekommen.

00:03:15: Hört sich ja alles ganz gut an aber ehrlicherweise ist es echt schwer dafür die Zeit zu finden?

00:03:19: Ist das echt so dass man da so zeitlich eng getaktet und eingebunden ist in dem Studium?

00:03:25: Ja das ist tatsächlich so.

00:03:28: Die Masse des Lernstoffs ist groß.

00:03:33: Dann kommt die Frage dazu, macht man vielleicht gerade noch ein Repetitorium?

00:03:36: Also bereitet man sich quasi in so echten Lerngruppen darauf vor also in den Unterrichten auf das Examen oder die Examiner und dann kommt der Umstand dazu dass ja auch einige der Studierenden nebenbei arbeiten, also da noch Geld verdienen müssen.

00:03:55: Versucht man alle, das ist so ein bisschen das was man übrigens gepredigt bekommt.

00:03:59: Schlaf genug is ordentlich mach auch noch Sport und dann ist so'n Tag schon ganz schön dünn.

00:04:05: es ist oftso dass man sich in der Vorbereitung auch in Lerngruppen in kleinen Gruppen trifft und miteinander lernt.

00:04:11: Das heißt auch da gilt sich dann abzusprechen Zeiten zu finden ob jetzt in der Bibliothek oder an anderen Orten Ist der Tag auch begrenzt?

00:04:21: Und die Stunden sind genauso wie jetzt in unserem heutigen Arbeitsleben knapp bemessen und ich kann mir gut vorstellen, dass man dann denkt oh nee ernsthaft nicht noch etwas unterbringen.

00:04:33: Auch dafür braucht es aus meiner Sicht Routine um das irgendwie gut zu integrieren.

00:04:39: Der dritte Teil in diesem Podcast, also nachdem wir dann die mentalen Fertigkeiten so in zwei weiteren Folgen glaube ich durch haben wird sich ja um dieses Thema Gewohnheiten, Zeitmanagement und so Lernstrategien auch befassen oder sich damit beschäftigen.

00:04:55: Aber Oliver vielleicht jetzt an dich mal als Psychologe und als Therapeut zu der Frage wie schafft man das?

00:05:01: Ja, im Grunde genommen so ein Training unterzubringen wenn die innere Stimme sagt nicht das kann ich nicht.

00:05:06: Die Zeit kann ich mir nicht nehmen und so weiter.

00:05:08: was kann man da so den Studierenden empfehlen?

00:05:11: Naja ich fand eben gerade dass was Maraike gesagt hat Ich hatte so einen Lächeln im Gesicht weil ich habe gedacht es ist ja das Plädoyer schlechthin für Das, was wir gerade jetzt die letzten beiden Folgen angefangen haben vorzustellen.

00:05:24: Denn auch mir ging es mal so in meiner Ausbildungszeit damals in einem psychiatrischen Klinikum wo man viele Dinge erlebt viel zu tun gibt.

00:05:33: Viele Dinge zu erleben gilt immer nicht erleben will der Tag ist lang dass so Dinge von denen man weiß das tut mir gut.

00:05:40: Wenn die aber zu Zeit intensiv sind, dann kriegt man sie irgendwie nicht unter.

00:05:43: Also der Tag ist sowieso schon voll und lang und Kraft und Energie sind irgendwann begrenzt.

00:05:48: Und deshalb sind so Dinge, wo ich sage okay da, wo es um meine Gedanken- und Gefühlswelt geht und alles das was der Körper dann macht wenn ich da einen guten Umgang finde und dafür noch nicht mehr Zeit brauche sondern Zeit einspare.

00:06:02: dass ist ein großartiges Vorgehen und das ist im Grunde das So eine unserer Kernfertigkeiten ist, zu sagen Mensch an welchen Stellen lasse ich Zeit Kraft Nerven und Energie einfach liegen.

00:06:13: Ich sage jetzt mal nur weil wir Menschen sind Und wenn ich diese diese Triggerpunkte von denen wir oft gesprochen haben Wenn ich dort in eine andere Haltung gehen kann dann spare ich alle diese Dinge ein.

00:06:24: ich erspare mir zusätzlichen Stress zusätzliche Belastung Zusätzliches Unwohlsein und ich spare sogar Zeit sollte ich Situationen kennen wo ich mich manchmal gedanklich verzettel mich selber verrückt mache, zu ausgiebig hinterfrage und und.

00:06:39: Also das ist eine schöne Sache die eigentlich sehr gut dazu passt.

00:06:43: tatsächlich dass was ich dafür zumindest brauche es.

00:06:45: ich muss mir das vornehmen.

00:06:46: ich muss sagen achte auf Dinge und dann versuch ich diese Haltung zu üben und so trainieren.

00:06:51: aber jedes mal wenn's funktioniert spare ich etwas ein und das ist wirklich ne super Geschichte.

00:06:55: okay also die Motivation ist dass dieses Zeit investe was sich für das Training Natürlich brauche sich um ein Vielfaches, ja man könnte sagen amortisiert für meine Investitionsrechnung bleiben.

00:07:08: Ich investiere Zeit und hol's wieder raus.

00:07:10: Na ja also wir haben natürlich Techniken.

00:07:12: du hast ja mit Marajke Techniken vorgestellt da muss ich mir ein bisschen Zeit nehme ich hinsetzen und das tun und auch das Aufmerksamkeitstraining was er in meinem Bereich gehört kostet mich zehn Minuten täglich.

00:07:21: Das ist richtig.

00:07:22: allerdings so eine Kernkompetenz wie losgelöste Achtsamkeit wie wir sie genannt haben die es tatsächlich eine Technik da brauche ich eigentlich gar keine Zeit in der Anwendung.

00:07:31: Ich muss nur im richtigen Moment für wenige Sekunden, und damit meine ich wirklich sprichwörtlich wenige sekunden, in diese Haltung gehen eine neue Entscheidung treffen und meinen Vorgehen verändern.

00:07:42: Und das ist wirklich etwas dass üblich im Vorübergehen sozusagen vorausgesetzt.

00:07:47: Ich nehme mir das vor und stolper über die vielen Momente wo ich das benutzen kann.

00:07:52: Okay, also das heißt die Podcast-Folgen anhören.

00:07:55: Das kann man ja irgendwie zwischendurch machen.

00:07:57: und Reike trotz der Stresses schaffst du sich auch immer noch Podcast hören?

00:07:59: Du hörst ja nicht nur jetzt juramental weil ihr dabei bist sondern auch noch anders.

00:08:03: Wie machst du das?

00:08:04: oder gibt es so Tageszeit wo das dann besonders gut geeignet ist?

00:08:07: Ja, also es gibt für mich Wege, die gut passen

00:08:11: d.h.,

00:08:12: die Wahl des Kindergartens zum Büros ist ein guter Weg.

00:08:15: Das sind so zwanzig Minuten, der funktioniert ganz gut.

00:08:19: Versuche mir, selbst Zeit zu nehmen.

00:08:22: Jedenfalls ein bis zweimal die Woche joggen zu gehen oder so etwas da geht es gut dabei.

00:08:27: Ja und ansonsten so Dinge wie Meal Prep Und Essen vorbereiten Brotdosen morgens früh packen das finde ich geht schon ganz gut Ehrlich.

00:08:37: also das muss man auch sagen Ich bin so dass ich versuche immer ganz ganz viele Sachen miteinander zu vereinbaren damit keine zeit verloren geht.

00:08:44: ja Das ist auch die Wahrheit und deswegen mache ich das dann gerne in den Zeiten.

00:08:48: Und wenn du jetzt zurück denkst an ein Studium, was waren da so gute Zeitpunkte wo man sich einfach nur etwas anhören konnte?

00:08:56: Ich

00:08:56: glaube auch der Sport ist eine gute Variante und für mich war auch der Weg in die Bibliothek zum Lernen also in der Bahn oder auf dem Fahrrad.

00:09:07: Das sag ich natürlich.

00:09:09: Also auf dem Rad das sind schon gute Varianten wo es immer ganz gut funktioniert hat.

00:09:15: ja damals gab's natürlich keine Podcasts aber Man in der Bahn eben ein Buch gelesen, das gab es ja auch noch.

00:09:23: Heute kann man hören?

00:09:24: Ja genau.

00:09:27: Also die erste Übung, die Oliver hier eben genannt hatte dieses Aufmerksamkeitstraining Das ist ja eine Hördatei, das dauert zu elf, fünf Minuten.

00:09:33: Wir haben dazu einen Link in den Schoennutzjahr gemacht und auf unserem Google Drive-Task abgelegt.

00:09:40: Es ist ja so, da finde ich eigentlich die besondere Schwierigkeit.

00:09:43: Dass wenn man damit anfängt.

00:09:45: also ich mir zumindest noch nicht vorstellen konnte dass es wirklich einen Effekt hat und dazu muss sich das erstmal einige Zeit zu durchziehen.

00:09:51: Und das ist auch ein bisschen vergleichbar mit Sport oder Marike?

00:09:53: Genau!

00:09:54: Das ist glaube ich immer das Thema, dass man erst mal machen muss und dass man es durchhalten muss weil man die ersten Tage immer glaubt naja die fünfzehn Minuten jetzt aufwenden, also das wird nichts bringen und dann ist es ja noch ein viel weniger großer Aufwand am Ende.

00:10:12: Und man kann sich nicht vorstellen dass es wirklich etwas bringt.

00:10:15: aber das ist so wie bei Sport, wie bei allen solchen Dingen.

00:10:18: übrigens Putzen Wohnung putzen finde ich auch super gerade im Studium.

00:10:21: dafür

00:10:22: geht podcast

00:10:23: auch perfekt.

00:10:24: Ja sehr gut.

00:10:26: Wir haben zwei zentrale Themen bei den mentalen Fertigkeiten, die beides wahnsinnig gut so funktionieren.

00:10:34: Wenn es um das Thema Stress und Angst geht, also um den Umgang mit eher schwierigen inneren Zuständen, Gefühlen, Gedanken, Impulsen usw.

00:10:44: Was würde ich jetzt sagen?

00:10:45: Ist es besser mit dieser Aufmerksamkeitsübung, also mit dem Hörtraining anzufangen oder erst mal sich diese fähigkeitlos gelöste Achtsamkeit oder diese Übung das Instrument anzueignen?

00:10:55: Ach, ich würde sagen also das was... ja.

00:10:59: Also sagen wir es anders.

00:11:00: In einer perfekten Welt würde ich sagen okay mit dem Aufmerksamkeitstraining da fängt man an weil das halt eine gewisse Zeit braucht um so ein Übungseffekt zu kriegen oder sagen wir's ist kann einen gewissen Zeit brauchen um Übungseffekt zu bekommen.

00:11:12: deshalb wäre das natürlich günstig.

00:11:13: bevor jemand jetzt aber gar nichts macht und sagt Mensch hier nochmal wieder zehn Minuten das ist nichts für mich Dann kann man auch direkt mit diesem Prinzip losgelöst achts am Anfang zu experimentieren.

00:11:25: Das ist etwas.

00:11:26: wenn das, wenn man da einen guten Zugang hat und das gut funktioniert dann ist es halt wirklich die Technik, die fast gar keine Zeit braucht, die niemand mehr ansieht, niemand merkt es und die ist unglaublich machtvoll.

00:11:37: in den Momenten in denen ich mich sehr unwohl fühle und wenn ich dort günstig einwirken möchte, dann würde ich einfach damit probier noch mal gucken ob's klappt.

00:11:44: Okay, das heißt da kann man auch schneller bei sich einen Effekt feststellen oder?

00:11:49: Das ist funktioniert.

00:11:50: Also wenn ich... Wir bauen es ja so auf nicht ganz ohne Grund, wenn ich das verstanden habe worum es geht und wenn ich dann in dem Moment der für mich ein passender Moment ist in so eine losgelöst achtsame Haltung wechseln in der Lage bin meine Trigger wahrzunehmen ohne darauf zu reagieren Dann hab' ich die Chance eine Entscheidung zu treffen.

00:12:10: Wie gehe ich denn jetzt mit denen um?

00:12:11: Das heißt, ich kann bestimmen was bekommt meine Zeit und Aufmerksamkeit.

00:12:15: Und wenn ich mich dann anderen Dingen wieder zuwende, bin ich von ungünstigen Wegen in dem Moment wieder günstig abgebogen so könnte man sagen.

00:12:24: Und das ist natürlich etwas sollte jemand das kennen dass man sich manchmal verzettelt oder sich selber verrückt macht oder sich infrage stellt oder sowas.

00:12:32: Wenn ich solche Situationen kenne die habe ich in dem moment gestoppt.

00:12:36: viel Zeit sparen, das kann mir helfen gut in den Schlaf zu finden.

00:12:41: Das kann mir eine Menge wie gesagt tatsächlich Stress im Körper ersparen.

00:12:44: also das ist wirklich eine mächtige Geschichte und hat viel mehr Wert.

00:12:50: Ja, da hast du ja, finde ich auch nochmal eben diesen Kerngedanken der ganzen mentalen Fertigkeiten dieser des meterkognitiven Programms könnte man sagen so zusammengefasst.

00:12:59: Es geht also darum auf diese Innenzustände die es in uns gibt, die einfach da sind, einfach anders zu reagieren.

00:13:06: und losgelöste Achtsamkeit war ja mal im Prinzip die Strategie mit Nichtstun zu reagiern.

00:13:13: Ja, genau.

00:13:13: Also dahinter steckt natürlich die Idee wie funktioniert eigentlich unser Gehirn?

00:13:17: Wie funktioniert unsere automatisches Innenleben?

00:13:20: und natürlich haben wir als Menschen ich ehrlich gesagt auch den Wunsch dass wird direkt Einfluss nehmen wollen.

00:13:25: also Natürlich möchten wir für die Herausforderung die uns bevorstehen hilfreiche Gedanken erleben.

00:13:32: Wir möchten entsprechendes positives Gefühl haben.

00:13:35: wir möchten uns voller energie-und harten drang fühlen aber das ist leider nicht immer das, wie unser Innenleben funktioniert.

00:13:41: Denn gerade in solchen schwierigen Zeiten ist es typisch Mensch dass wir eher mal zweifeln, dass wir ja ängstlich sind besorgt sind manchmal auch frustriert sind ärgerlich sind all diese ganzen Dinger und das hinzunehmen und zu sagen okay ich kann darauf Einfluss nehmen auf eine vielleicht kontraintuitiver Art und Weise indem ich in einer annehmende Haltung wechsel weiß ok so funktionieren wir alle.

00:14:04: vielen Dank liebes Gehirn Aber du kümmerst dich am besten selbst drum.

00:14:07: Ich kümmere mich um meine wichtigen Dinge im Leben, das ist der Schlüssel eigentlich.

00:14:12: und dass es nicht das was wir alle im ersten Moment ganz automatisch tun sondern das ist etwas... Das müssen wir als Menschen interessanterweise üben Und dann kann das aber wie gesagt sehr gut funktionieren Selbst in wirklich ich wollte gerade sagen in grottenschlechten Momenten oder in grotenschlechten Zeiten auch wenn das jetzt vielleicht so simpel klingt.

00:14:30: aber manchmal brauchen schwierige Momente wirklich einfache Lösungen jedenfalls psychologisch.

00:14:35: Ja, Marike das fand ich ehrlicherweise.

00:14:37: Ich weiß nicht wie es dir gegangen ist als ich das so kennengelernt hatte.

00:14:40: Ich hatte ja jetzt einen kleinen Vorsprung zu dir in der Zusammenarbeit mit Oliver aber ich bin ja auch mal so als totaler Laie damit in den Berühren gekommen.

00:14:46: Es ist wirklich gegen diese Intuition oder wenn man so Stress hat versucht man diesen stress irgendwie zu bekämpfen und loszuwerden

00:14:52: ganz genau Und dass es so einfach gehen kann kann man sich eigentlich gar nicht vorstellen sich genauso wie du

00:14:57: Ja, ich hab das ehrlicherweise jetzt zum Beispiel mal ab und zu schlafen auch immer schlecht.

00:15:02: Einfach mal so trainiert diese Gedanken dann einfach mal so laufen zu lassen und es hat echt unglaublich gut funktioniert.

00:15:07: also da gar nicht drauf einzusteigen sondern einfach dazu zuzulassen dass da durch mein Gehirn da jetzt irgendwelche Gedanken fließen.

00:15:14: Ich weiß hier ob ich's richtig gemacht habe oder was muss mich da sofort korrigieren.

00:15:18: wir wollen ja nichts falsches sagen aber dann eben einfach mal es geschafft hat, durch nichts tun auch in so eine Art Abstand zu kommen.

00:15:25: Genau und nicht gleich wieder Stress und Druck reinzubringen.

00:15:28: Ja oder sich damit zu beschäftigen, damit die Gedanken auseinanderzusetzen...

00:15:32: Das ist wenn ich da kurz einladen darf.

00:15:36: Manchmal sind ja automatische Gedanken ganz gut.

00:15:38: Ich hatte gerade nochmal das Bild von einem Feuer was tatsächlich von alleine ausgeht Wenn wir nicht Öl ins Feuer gießen oder nicht Holz nachlegen Und so ist das mit Gedanken und Emotionen auch.

00:15:48: Wenn wir nicht auf eine bestimmte Art auf die reagieren, dann ist es ein Feuer was manchmal wenn es auftaucht sehr groß sein kann aber das brennt langsam runter und dann geht es aus.

00:15:57: Das macht unser Gehirn einfach so und wenn wir aber anfangen mit der Brechstange da irgendwie löschen zu wollen, das funktioniert nicht gut weil das ist tatsächlich eher so einen Öl ins Feuer gießen, weil die Lernprozesse den anderen zum Kopf ablaufen ungünstig sind.

00:16:15: Woran erkenne ich, ob ich dann doch löschen muss oder ob es von alleine ausgeht?

00:16:20: Ich gucke einfach mal.

00:16:22: Also Gedanken und Emotionen das was die von uns brauchen Marike ist tatsächlich sie müssen da sein dürfen.

00:16:28: Und dann prüft unser Gehirn sehr genau Was machen wir denn jetzt damit?

00:16:32: und prüfte sehr sehr genau.

00:16:34: Ist dass wie wir mit diesen Gedanken und emotionen umgehen ein Signal dafür Dass diese jetzt wichtig und bedeutsam sind oder nicht?

00:16:42: Das Prinzip ist ja einfach, wenn wir auf Gedanken und Emotionen so reagieren, dass wir uns mit denen gedanklich auseinandersetzen.

00:16:47: Dass wir vielleicht einen besonderen Aufmerksamkeitsfokus kriegen oder besondere Dinge tun als Reaktion darauf.

00:16:53: Dann ist das ganz klare Signal, dass diese Teile unseres Innenlebens wichtig und bedeutsam sind dann werden die aufdringlich bleiben bestehen tauchen häufiger auf etc.. Die andere Variante wäre, Einfach Gedanken und Emotionen wahrnehmen, uns zurücklehnen können zu sagen.

00:17:10: Hoppla vielen Dank liebes Gehirn musst du dich selber darum kümmern.

00:17:13: ich hab zu tun Und ich wende mich ab dann entsteht ein ganz anderer Leer an Prozess.

00:17:17: das bedeutet für unser Gehirnt okay die Botschaft ist angekommen Das interessiert ihn oder sie gerade überhaupt nicht Dann kann es ja nicht so wichtig sein und dann klingt das wieder ab.

00:17:27: selbst dann wenn wir recht emotional sind dann läuft das aus und Es sind so Grundprinzipien da können wir uns darauf verlassen.

00:17:34: Nur wenn ich jetzt so klug daher rede, ehrlich gesagt die Umsetzung und das Benutzen dieser Grundprinzipien.

00:17:39: Das ist dann eben, je intensiver das Ganze ist, desto schwieriger das ist es.

00:17:43: Ich selber ehrlich gesagt, ich wollte gerade sagen hoffentlich erzählts keiner weiter aber habe selber einen Gehörige... Ich kenne auch eine gehörige Portion von Prüfungsangst im Studium.

00:17:53: tatsächlich, also es gab Zeiten da Ging es mir wirklich schlecht damit, da kannte ich diese Dinge alle noch nicht und hätte das wirklich wahnsinnig gut gebrauchen können.

00:18:00: Wobei ich ehrlich sagen muss ein prüfungsängstlicher Mensch wäre ich dann trotzdem geblieben.

00:18:04: Allerdings deutlich erträglicher

00:18:06: vermutlich.".

00:18:07: Und die Prüfungsangst hätte wahrscheinlich so ein bisschen den Einfluss auf deinen Verhalten, auf dein Denken, auf deinen Fühlen wahrscheinlich verloren?

00:18:15: Auf jeden Fall wäre der Effekt längst nicht so stark gewesen.

00:18:18: Also es gibt wirklich so Momente, wo ich mich da gedanklich so drin verloren habe.

00:18:22: Da war nichts mehr mit Lernen möglich.

00:18:24: Ich hab meine Familie genervt und gesagt ihr könnt machen was ihr wollt.

00:18:26: Ich gehe in diese Prüfung nicht rein Und also Rückblicken betrachtet das für einen Unfug.

00:18:31: Wie kann man sich das Leben denn schwermachen?

00:18:33: Aber wie sagt Menschen bleiben wir alle.

00:18:35: Jeder hat seine Übungsfelder und außerdem braucht man ein gewisses Wissen und die Vorgehensweisen Vertrauensvorschuss geben und das dann einfach anfangen zu üben.

00:18:46: Oliver, könnte man sagen dass es also mit diesen Techniken und Fertigkeiten die wir jetzt hier über die Folgen angesprochen haben gelingen kann eine andere Haltung zu meinen Gedanken und Gefühlen einzunehmen?

00:18:57: Also so ist es zu verstehen.

00:18:59: ja also im Grunde ist so dieses... Das was wir so automatisches Inleben nennen das ist eigentlich so ein wie so einen innerer Berater oder einem Beraterin die es gut meint auch wenn das vielleicht ein bisschen schwer zu verstehen ist dieses Berater-Beraterin, die es gut meint.

00:19:15: Aber das Grundprinzip ist immer so ja und unser Gehirn scheint seine Eigenheiten zu haben lieber zu vorsichtig als zu leichtsinnig zum Beispiel zu sein, lieber tausendmal zu ängstlich eben als einmal was Leichtsinniges zu tun oder so und macht manchmal ein bisschen extreme Dinge in unserer Gedanken- und Gefühlswelt.

00:19:33: Das gehört zu uns einfach dazu.

00:19:35: aber trotzdem ist es immer eigentlich ein gut gemeintes Prinzip was uns eigentlich helfen soll das Leben zu kommen.

00:19:41: nur dass wir entscheiden müssen, wo gehe ich mit und wo lasse ich es halt eben ins Leere laufen im Idealfall.

00:19:49: Und dann passt sich diese innere Stimme über die Zeit uns an wenn wird.

00:19:54: das gut machen und mit einer gewissen Geduld und einer Kontinuität machen klingt wieder sehr leicht ist tatsächlich im Alltag ganz schön fummelig manchmal zugegebenermaßen

00:20:05: Genau, aber eine andere Haltung einzunehmen.

00:20:07: Mareike das hatten wir ja auch beruht um das Thema Werte.

00:20:09: wenn man sich so die Fragen stellt was ist eigentlich wichtig wie will ich sein?

00:20:13: und das kann man interessanterweise auch gegenüber dem Innenleben tun So

00:20:16: genau mit ein bisschen Übung geht es ganz gut und irgendwann funktioniert es dann ganz automatisch.

00:20:23: Ja Nun ist dieser Prozess des übenes noch nicht abgeschlossen.

00:20:27: Wir werden in den nächsten folgen Ich glaube wir machen noch zwei dazu Oliver so einige Übungen noch vorstellen.

00:20:35: Aber im Kern, glaube ich haben wir es jetzt schon in den letzten Folgen gemacht.

00:20:38: Also das eine ist die Haltung zu seinem Inleben zu verändern und das andere zum Beispiel mit diesem Aufmerksamkeitstraining über unseren Höhe sind.

00:20:46: Das war einfach ne Höheübung von rund zwölf Minuten ja zu lernen unsere Aufmerksamkeit bewusst lenken zu können und dadurch ja den Einfluss von Angst Stress und anderen unangenehmen Gedanken und Gefühlen zu reduzieren ohne dass sie verschwinden.

00:21:01: Also ich war eben auch tatsächlich nochmal beeindruckt, als Marajke so erzählt hat.

00:21:03: Was eigentlich das Studium alles bedeutet?

00:21:05: Ich habe es mir ja tatsächlich auch immer stressig vorgestellt aber es sind so viele Dinge die sie genannt haben meine Güte ja.

00:21:11: also ehrlich gesagt ist schon stressig beim Zuhören und naja dann sind solche vermeintlich einfachen Dinge ja fokussiert sein Aufmerksamkeit bewusst steuern und so.

00:21:22: Das ist natürlich in so einem Alltag viel herausfordernder als man sich das vorstellt.

00:21:27: an der Stelle ist ein kontinuierliches umsetzen vom Prinzipchen an einen tatsächlichen, das ist halt tatsächlich ein Übungsfeld.

00:21:34: Super!

00:21:35: Vielen Dank ja großartig dass wir oder ihr beide das nochmal so gut eingeordnet habt einmal von der wissenschaftlichen Seite von dir Oliver und von dir Marike vor dem Hintergrund dieses Studiums.

00:21:45: Ich hoffe, die Behörerinnen und Hörer, dass das noch mal so einen Anschluss gibt sich auf jeden Fall damit zu beschäftigen und jede Minute, die er trainiert und könnt spart euch viele Minuten Stress und unangenehme Dinge in dem Studium.

00:22:00: Vielen Dank an euch beide!

00:22:01: Und ich freue mich auf den nächsten Folgen mit euch.

00:22:03: Ich danke euch auch.

00:22:06: Tschüss.

00:22:08: Das war unser Podcast Jura Mental.

00:22:11: Der Podcast ist Teil eines größeren Trainingsprogramms.

00:22:14: Dazu gehört noch eine WhatsApp-Gruppe, den Link findet ihr in den Shownotes und weitere Trainingsinhalte.

00:22:20: Dieses Training wird immer kostenlos für euch bleiben.

00:22:23: deswegen teilt dem Podcast mit allen die davon profitieren können und kommt in die WhatsApp Gruppe.

00:22:29: ich freue mich euch dort mal persönlich kennenzulernen.

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