#5: Mit deinen Werten trainieren – Her mit den praktischen Tools!

Shownotes

Um das mentale Training von JuraMental erfolgreich anzuwenden, ist es wichtig, deine ganz persönlichen Werte als realistische Motivatoren zu kennen. Die Rechtsanwältin Dr. Mareike Bechtler und Mentalcoach Stephan Kowalski zeigen in der aktuellen Folge, welche Fragen, Übungen und Bilder, dich dabei einen entscheidenden Schritt weiterbringen. Und zwar genau in deine Richtung.

Diese Folge beinhaltet: BASISWISSEN > Motivation & Werte > Werteübung

Du möchtest bei dem Programm dabei sein und keine Folge verpassen? Dann abonniere einfach unseren Podcast. Und gib die Info gerne auch an andere Studierende weiter.

Zu den einzelnen Übungen, Hintergrundinfos und der Bilddatenbank zu dieser Folge geht es hier: Deine JuraMental-Trainingsgruppe auf WhatsApp! Dieser Podcast bietet das perfekte mentale Programm für Dich. Aber, du kennst das sicher von Fitness, aus dem Gym oder vom Sport: Entwicklung und spürbare Veränderungen brauche regelmäßige Trainingseinheiten. Zum erfolgreichen Mental-Training und Deep Dive haben wir daher begleitend eine geschlossene JuraMental-Trainingsgruppe auf WhatsApp eingerichtet: Dort stellen wir alle Materialien, Studien, Hintergrundinfos, Lernvideos, Tipps und Tools ein. Natürlich auch alles, was in der aktuellen Podcast-Folge erwähnt wird. Deine Anmeldung erfolgt ganz einfach über diesen Link:

https://chat.whatsapp.com/ElLNFAcSHWEL9mrSZxsM8a Und das ist uns wichtig: Die Nutzung des Podcasts und der Gruppe sind und bleiben garantiert kostenfrei!

Selbstverständlich ist die Gruppe auch ideal zum Austausch untereinander sowie zum direkten Kontakt mit den JuraMental-Trainern – bei Fragen, Feedback, Themenwünschen etc. Sei dabei! 

JuraMental – das sind wir:

Stephan Kowalski, Inhaber der Kulturgut Beratung und Training GmbH https://www.kulturgut.training/

Dr. Mareike Bechtler, Fachanwältin für Medizinrecht, Wirtschaftsmediatorin und Mitglied in der Prüfungskommission für das zweite Staatsexamen https://hfbp.de/team/dr-mareike-bechtler https://www.linkedin.com/in/dr-mareike-bechtler-021a49190/?originalSubdomain=de

Dr. Oliver Korn, Dipl.-Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut https://www.korn-psychotherapie.de/ und Autor des Buchs: Sorgenlos und grübelfrei. https://www.beltz.de/fachmedien/psychologie/produkte/details/52062-sorgenlos-und-gruebelfrei.html

Das Trainingsprogramm JuraMental wurde mit der Bundesforschungszulage ausgezeichnet: www.bescheinigung-forschungszulage.de

Dieser Podcast JuraMental ist eine Produktion von STUDIO VENEZIA – the podcast company: https://www.studiovenezia.de/

Transkript anzeigen

00:00:02: Hier ist Jura Metall.

00:00:03: Das ist euer Podcast, liebe Jura-Studierende, wenn ihr mental stark durch Studium kommen wollt.

00:00:08: Und das ist gerade bei Jura keine einfache Aufgabe.

00:00:12: Die ungewohnte Denkweise, die schwierige Vorbereitung, die harten Examen, das ist wirklich eine Höchstleistung, da seid ihr mental voll gefragt.

00:00:21: Und in diesem Podcast lernt ihr Instrumente und Dinge kennen, von denen ihr noch gar nicht wusste, dass ihr sie trainieren könnt.

00:00:28: Und ihr werdet damit besser durch Studium kommen.

00:00:30: Viel Spaß und ich freue mich, dass ihr dabei seid.

00:00:38: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Jura Mental.

00:00:41: Das ist euer Podcast für mehr mentale Stärke.

00:00:44: Und heute wieder zusammen mit meiner lieben Kollegin Mareike.

00:00:47: Hallo, Mareike.

00:00:48: Hallo, Stefan.

00:00:49: Ja, wir sind ja mittendrin in dem Thema Motivation und Werte.

00:00:52: Und wir haben es ja schon ein paar Mal gesagt, das ist ganz schön wichtig für ein Studium, oder?

00:00:56: Oh ja, das ist etwas, was man vielleicht zu Beginn noch etwas unterschätzt, wenn es darum geht, die Lernmasse und vielleicht auch die Freizeitbeschäftigung so unter einen Hut zu bekommen.

00:01:07: Aber im Nachgang kann ich sagen, das wäre etwas gewesen, was mir ja weitergeholfen hätte.

00:01:12: Denkt man eigentlich jetzt am Anfang des Studiums, das wird schon irgendwie oder so schwer wird es nicht sein oder so?

00:01:17: Oder ist man da überrascht nachher, wie schlimm es wirklich ist?

00:01:20: Also ich finde, man denkt von Tag zu Tag unterschiedliche Dinge und so war es bei mir.

00:01:24: Jedenfalls es gab Tage, da habe ich gedacht, das wird schon.

00:01:27: Aber ist ganz interessant.

00:01:29: Darüber habe ich zufälligerweise gestern mit meiner Mutter gesprochen, die nämlich unseren Podcast auch hört und sie sagt, ich dachte zwischenzeitlich, du schmeißt hin.

00:01:39: Das heißt, nach außen hat es sich wohl anders angefühlt als manchmal nach innen.

00:01:43: Ja, man denkt mal, das klappt schon, ich kriege es irgendwie nicht beißt mich durch, haben ja schon ganz andere geschafft, jetzt reise ich mir mal zusammen.

00:01:50: Aber manchmal kommt das schon eine ganz schöne Packung her.

00:01:52: Ja, und wir wollen jetzt hier gerade in dem ersten Teil Motivation und Werte, so ein paar Instrumente mal trainieren, die uns helfen sollen.

00:02:01: Man könnte sagen, sich an den eigenen Haaren aus dem Sumpf zu ziehen.

00:02:04: Also stichwort selbst Motivation oder auch Aufbau von Motivationsenergie, wie die Psychologen dazu dann sagen.

00:02:11: Und da gibt es ganz interessante Mechanismen.

00:02:14: Und ein ganz zentraler Punkt, der tatsächlich immer wieder vorkommt, sind hier unsere Werte.

00:02:18: Wir haben ja schon ein paar Mal drüber gesprochen, auch über deine persönlichen Werte, meine zum Teil.

00:02:23: Und es geht also darum, diese Werte als eine Ressource so einen Anker zu nutzen.

00:02:29: Und dazu hatte ich mir überlegt, machen wir heute einfach nochmal ein paar Übungen.

00:02:33: Wir wollen also nicht jede Folge euch wirklich mit einem neuen Instrument quasi, wie soll man sagen, natürlich am Anfang nicht überfordern, sondern es soll auch Schritt für Schritt vorangehen.

00:02:43: Und das ist gut, das mal zu reflektieren, denn wir haben schon zwei extrem starke Sachen gemacht, finde ich, das Thema der persönlichen Werte und des Visionings.

00:02:51: Und das dann ja in dieser Selbstmotivationsfolge mal versucht auch zusammenzufügen.

00:02:55: Mareike, sag nochmal, aber für alle so zu Wiederholung, was sagst du so?

00:02:58: Was ist heute im Job so dein wichtigster Wert?

00:03:01: Mein wirklich wichtigster Wert.

00:03:03: Auch das übrigens, Stefan, ändert sich von Tag zu Tag ein bisschen.

00:03:07: Aber momentan ist es wahrscheinlich schon, ich glaube, Freiheit ist schon eine Freiheit und Flexibilität ist schon einer meiner höchsten Werte, ganz aktuell.

00:03:16: Ja.

00:03:17: Okay.

00:03:18: Das passt übrigens gut zu, du bist jetzt ja nicht von Tag zu Tag ein anderer Mensch, aber manchmal ändert sich der Kontext und dann können sich auch die Werte ändern tatsächlich.

00:03:25: Ja.

00:03:26: Und wir haben ja gesagt so, wir haben so sieben wichtigste persönliche Werte und wir haben euch mal so Techniken gezeigt, wie man diese Werte für sich herausfindet.

00:03:34: Und es gibt dazu so ein paar interessante Übungen, wie man einfach trainieren kann, mit diesen Werten zu arbeiten.

00:03:40: Weil wir hatten ja schon drüber gesprochen, Mareike, Werte sind an sich ja erstmal ein bisschen was abstraktes.

00:03:45: Ja, und ich glaube, man muss da so ein bisschen oder darf da ein bisschen noch daran arbeiten, dass man das selbst für sich mit Leben füllt und möglicherweise unter so einem abstrakten Wert wie Freiheit, Vertrauen, Gebrauch zu werden.

00:04:01: und all diesen Dingen versteht ja vielleicht der eine oder die andere auch was anderes als du oder ich das verstehen.

00:04:06: Nichtsdestotrotz ist es vielleicht umso wichtiger sich damit zu beschäftigen und zu erkennen, was verstehe ich eigentlich darunter.

00:04:14: Ja, super.

00:04:15: Und das ist genau auch die Hinleitung zu unserer ersten Übung.

00:04:19: Und da verwenden wir so eine Schreibttechnik, die bei Journalisten auch so eine gute Übung ist bei Autore, die wir auch bei Visioning schon vorgestellt haben.

00:04:28: Einfach mal der Versuch, so ganz freie Assoziationen zu entwickeln.

00:04:32: Und das machen wir diesmal mit den Werten.

00:04:35: Und es geht so darum, sich mal zu überlegen und dabei einfach aufzuschreiben, warum dieser Wert für mich wichtig ist.

00:04:42: Und das kann man so machen, dass man also den Wert nimmt und dann erst mal die Flexibilität ist für mich wichtig, weil.

00:04:48: Und diesen Satz, den wiederholt man zwei, drei Mal und schreibt das immer wieder auf und schreibt direkt los, ohne lange zu überlegen, was fällt mir dazu ein?

00:04:56: Und das soll so eine Brücke bilden, also in das ganz konkrete Handeln.

00:05:01: Also denkt dabei ruhig an euer Studium, an die Zeit bis zu den Examen, an all die Schwierigkeiten, die da auch auftreten können.

00:05:09: Warum ist das wichtig?

00:05:10: Und eine andere Frage könnte auch sein, wie kann der Wert mit meinem Studium helfen?

00:05:16: Weil wir das jetzt mal bei dir nehmen auch für eine Sachs-Flexibilität und Freiheit ist dir heute wichtig.

00:05:20: Wenn du so an deinem Studium denkst, was, was werde dir da eingefallen?

00:05:23: Jetzt meinetwegen bei so einem Wertfreiheit.

00:05:25: Wie hilft dir der im Studium?

00:05:30: Der Wertfreiheit hilft schon.

00:05:31: dass man seinen Arbeitsalltag selbst gestalten kann und überlegen kann, wann man wie viel Lernmenge sich zu Gemüte führt, wann man seine Prüfung schreibt.

00:05:44: Da ist man ja theoretisch schon sehr frei.

00:05:47: Im Übrigen, das kann ich dann auch sagen, ich war gar nicht so frei.

00:05:49: Ich habe den Freischuss gemacht, also so schnell wie es geht, das erste Examen gemacht und versuchte es, alles ganz schnell zu lernen.

00:05:58: Ich durfte es mir selbst aussuchen und das war mein Gefühl von Freiheit und das hat mir schon viel geholfen.

00:06:03: Ja, das ist wirklich sehr stark, weil das ist natürlich die Befreiung aus dieser Opferhaltung.

00:06:08: Weil häufig haben wir Menschen ja so das Gefühl, wir müssen etwas tun.

00:06:11: Wir stehen so unter so einem Zwang.

00:06:13: Ich muss jetzt lernen, ich muss mich vorbereiten, aber tatsächlich kann man das auch in einem Gefühl von Freiheit tun.

00:06:19: So, und wenn ich es mit einem, und das ist ja eigentlich ein ganz zentraler Unterschied, wenn ich jetzt etwas zum Beispiel lernen möchte und mir immer dazu sage, ich muss das tun, dass es misst und ich schaffe das nicht und der Druck ist so groß oder ich sage, okay, ich versuche es, das ist meine Entscheidung, ich will das schaffen, dann kann ich dieselbe Aufgabe mit einer anderen Haltung besser oder schlechter erledigen.

00:06:40: Genauso.

00:06:41: Ja, also die Haltung, die entscheidet und Werte, hatten wir mal gesagt, sind ja eigentlich.

00:06:46: Also sind eine Haltung, Haltung gelebte Werte, wie immer man das drehen möchte.

00:06:51: Werte beschreiben die Haltung, mit der ich Sachen angehen möchte.

00:06:54: Und um das so ein bisschen hinzubekommen, also diese Übung, sich einfach mal zu jedem Wert ein paar Sätze aufzuschreiben.

00:07:00: Ich habe mal, als ich meine Werte das erste Mal ermittelt hatte, so mit dieser Technik, wie wir das hatten, mit den sieben persönlichen Werten, mal zu jedem Wert ein paar Sätze aufgeschrieben.

00:07:09: Und ich hatte zum Beispiel für mich den Wert Dankbarkeit dabei.

00:07:12: Und konnte damit gar nicht so richtig was anfangen, weil ich mich gefahrt habe, wieso hast du eigentlich diesen Wert genommen?

00:07:16: Also irgendwie flog das mir so zu und ich habe gesagt, das passt.

00:07:20: Und erst durch diese Schreiben ist für mich so dieser Gedanke dann auch erst vollständig geworden.

00:07:24: Ja, warum ist mir das eigentlich wichtig?

00:07:27: Und das ist nachher die Übersetzung in die Praxis.

00:07:29: Denn jetzt kommt ja nachher die Anwendung in der Praxis.

00:07:32: Wenn es mal... schwer wird.

00:07:34: Also wenn mir irgendetwas wirklich schwer wird, ich unmotiviert bin, keine Lust habe oder so weiter, dann kann ich mir die Frage stellen, wie kann ich jetzt in diesem Moment mein wichtigsten Wert leben oder einer meiner sieben Werte?

00:07:46: Und dann fällt mir vielleicht ein, ja, Freiheit ist mir wichtig, das ist meine Entscheidung.

00:07:50: Ich bin ja eigentlich gar kein Opfer, ich mache das, weil ich das möchte.

00:07:53: Und dann habe ich vielleicht wieder Handlungsenergie schon gewonnen.

00:07:56: Ganz genau.

00:07:58: Also diese erste Übung ist also eine kleine Schreibübung.

00:08:02: Und dazu brauchen wir nicht viel Zeit.

00:08:05: Das ist eine Viertelstunde, zwanzig Minuten.

00:08:07: Also stresst euch nicht, damit ihr es lange vorher zu überlegen, sondern hier ist auch der Effekt einfach mal schreiben und beim Schreiben entstehen diese Gedanken.

00:08:15: Und wir hatten es ja beim Visioning.

00:08:17: Du hast ja für dich auch mal so eine Vision geschrieben.

00:08:19: Das war ja unsere Folge nach dem persönlichen Werten.

00:08:23: Und du hast auch gesagt, das hat dir da total geholfen.

00:08:25: Ja.

00:08:26: Und übrigens gibt es den... Jetzt wollte ich gerade sagen Zettel, das hört sich so lieblos an.

00:08:32: Gibt es mal eine Aufzeichnung noch immer.

00:08:34: Ja, genau.

00:08:36: Und das ist auch mit den Werten so.

00:08:38: Also packt es da nicht weg, sondern guckt auch immer mal wieder rein.

00:08:42: Ich habe sie übrigens am Anfang mit meinen Werten auch so gemacht.

00:08:45: Ich liebe ja so Spielkarten, dass ich mir Blankokarten besorgte habe, also die einfach eine weiße Oberfläche haben, eine normale Rückseite und habe für jeden Wert eine Karte genommen, mir das auf dem Aufkleber ausgedruckt und auf diese Karten geklebt.

00:08:57: Und die hatte ich immer in meiner Tasche dabei.

00:09:00: Und das hat dann so etwas Haptisches, also die Werte so eine Hand zu haben, damit zu spielen, auch mal wieder drauf zu gucken.

00:09:06: Also Werte sind nichts, was man für sich mal produziert.

00:09:09: Oder wie ich es neulich mal bei einem Kunden gesehen habe, ich mache ja auch Führungstraining.

00:09:13: Als ich die frage, haben Sie auch Werte für sich beschrieben?

00:09:15: Ja, das haben wir, wir wissen nicht mehr.

00:09:16: Ich glaube, die hängen hinter der Tür irgendwo und konnten sich nicht mehr dran erinnern.

00:09:22: Also, das soll euch hier nicht passieren.

00:09:25: Das ist das eine und das zweite.

00:09:29: Auch nochmal, wie kann man so etwas abstraktes eigentlich zum Leben wecken?

00:09:33: Und da gibt es eine ganz interessante Technik auch, die mit Bildern zusammenhängt.

00:09:37: Ich weiß nicht, bist du so ein sehr visueller Mensch, würdest du das sagen, Mareike?

00:09:41: Ich glaube, ich bin am Ende eher auditiv.

00:09:44: Ich bin trotzdem gespannt, was du jetzt erzählst.

00:09:47: Ja, und zwar ist das so eine Technik, die darauf geruht, dass, wenn wir so mal unser Unterbewusstes oder Unbewusstes als Ressource aktivieren möchten, dass Bilder da eine wahnsinnig gute Hilfe sind und umgekehrt uns solche Bilder auch Kraft geben können.

00:10:05: Und wir werden bei uns in der WhatsApp-Gruppe dazu wieder den Link geben, dass wir, wir haben so eine kleine Bilderdatenbank und das sind so Bilder, die grundsätzlich was Positives ausdrücken sollen.

00:10:16: Und was ihr sehr, sehr gut machen könnt, ist euch zu den Werten einfach mal ein Bild rauszusuchen aus dieser Datenbank, welches Bild passt jetzt gut zum Thema Freiheit mal nicht wegen oder Verantwortung oder Wertschätzung oder Erfolg, was immer das ist.

00:10:32: Dann nehmt ihr dieses Bild und versucht auch hier so ähnlich wie beim Schreiben einfach mal Begriffe einfach so frei zu assoziieren, die euch zu diesem Bild einfallen.

00:10:42: Und diese Begriffe schreibt ihr einfach mal auf und dann nehmt ihr zwei, drei davon raus, die euch besonders wichtig sind.

00:10:50: Und daraus könnt ihr dann so ein sogenanntes kleines Motto-Ziel formulieren.

00:10:54: Sag mal, wie das so ist, zum Beispiel, wie das funktioniert.

00:10:56: Es gibt zum Beispiel ein Bild, da ist so eine Art, der so in der Luft fliegt, der da vielleicht so seine Kreise zieht.

00:11:03: Und ich wähle jetzt zum Beispiel das Bild aus zu meinem Wert Freiheit.

00:11:08: Dann könnte ich das jetzt versuchen so Begriffe zu finden, wie in der Höhe schweben, den Überblick behalten, souverän sein, wachsam, was auch immer, ja?

00:11:18: Also solche Begriffe, die mir dazu einfallen, schreibe die auf und dann versuche ich daraus die zwei, drei Wichtigsten zu finden und bilde daraus einfach ein Satz.

00:11:28: Und dann kommt sowas vielleicht raus, also frei wie ein Adler habe ich den Überblick.

00:11:33: Das muss nicht immer unbedingt Sinn ergeben, aber es ist ganz interessant, diese Worte, die für euch was Positives bedeuten in Verbindung mit dem Bild, sind tatsächlich auch eine Ressource.

00:11:43: Und das Bild, da kann man sich dann für diese Werte, die ihr dann habt, einfach solche Bilder aussuchen und so ein Motto dazu bauen.

00:11:51: Und das hilft uns tatsächlich, dann in schwierigen Momenten die richtige Entscheidung zu treffen.

00:11:58: Also das ist jetzt sehr, sehr knapp beschrieben.

00:12:00: Wir haben auch in der WhatsApp-Gruppe eine ausführliche Anleitung, so ein Motto-Ziel zu machen.

00:12:05: Und Marike, du hast es ja gesagt, du kennst jetzt vielleicht noch nicht so, aber warum könnte das gut funktionieren?

00:12:11: Was meinst du?

00:12:12: Na, ich kann mir schon vorstellen, dass wenn man diesen relativ abstrakten Werten... ein Bild dahinter gibt und man selbst eine Vorstellung hat, was damit gemeint ist.

00:12:25: Man sieht ja dann nicht nur den Adler, sondern beschäftigt sich mit der Thematik.

00:12:29: Dann fällt es uns in Krisenzeiten oder wenn es uns einfach mal nicht so gut geht, wesentlich leichter, das wieder mit Leben zu füllen und sich daran zu erinnern, wie sich das anfühlt.

00:12:41: Kann man ja schon vorstellen, dass es gut hilft.

00:12:44: Genau.

00:12:44: Und man hat nämlich in der psychologischen Forschung, in der Motivationspsychologie herausgefunden, dass Bilder tatsächlich eine Brücke sind zu unserem Unbewussten.

00:12:54: Und wir haben in unserem Gehirn oder in unserem Organismus ja zwei Systeme.

00:13:00: Das einmal, da hatten wir schon mal Wishing drüber gesprochen, diese schnelle Denken, das langsame Denken, unseren Verstand und unsere Gefühle.

00:13:07: Und wir arbeiten dann am besten und wir haben die meiste Energie, wenn es uns gelingt, beide Systeme in uns zu aktivieren.

00:13:13: Und die arbeiten aber manchmal gegeneinander.

00:13:15: Also der Verstand sagt, ich muss jetzt lernen und mein Unbewusstes sagt, nee, aber ich habe eigentlich keine Lust.

00:13:20: Und dann gewinnt manchmal leider das Unbewusste, kennst du, oder?

00:13:23: Das

00:13:24: kann man mir gut vorstellen.

00:13:26: Übrigens nicht nur im Studium, sondern auch danach.

00:13:28: Genau.

00:13:29: Und wenn das Unbewusste aber sagt, also ich müsste jetzt mal dies oder das tun.

00:13:34: Und der Verstand sagt, nee, das kann man nicht machen.

00:13:36: Das klappt doch eh nicht.

00:13:37: Das wird nichts und so weiter.

00:13:39: Dann kann es sein, dass wir uns auch selber sogar ausbremsen.

00:13:42: Und wir hatten ja beim Wischling drüber gesprochen, der beste Zustand und die Aktivierung unserer vollen Kräfte gelingt dann, wenn beide Systeme synchronisiert werden.

00:13:53: Und diese Bilder sind tatsächlich eine Hilfe dabei, diese Ressource, das Unbewusste unsere Gefühle zu aktivieren, weil wir suchen ein Bild aus, das ein positives Gefühl in uns auslöst.

00:14:04: Und das ist im Übrigen auch, wenn ihr euch mal die Bilder, das sind so rund sechzig Bilder, anseht, nehmt euch ein Bild, das wirklich ein uneingeschränkt positives Gefühl auslöst.

00:14:14: Und dann überlegt man, jetzt kommt die Brücke, welche Begriffe verbindet ihr mit dem Bild?

00:14:19: Und dann beschreibt nämlich nach euer Mottoziel eine Haltung.

00:14:22: Und diese Haltung, die könnt ihr in einem schwierigen Moment immer wieder einnehmen.

00:14:25: Also wenn es mir mal schwer fällt, dann kann ich eben mit diesem Bild und meinem Wert Freiheit eine bestimmte Haltung einnehmen.

00:14:33: Oder bei mir eben der Wert Dankbarkeit oder bei mir ist es auch Unabhängigkeit, ein wichtiger Wert.

00:14:39: Erfolg ist ein wichtiger Wert für mich.

00:14:41: Dann hilft mir dieses Bild in einem schwierigen Moment tatsächlich Kraft zu gewinnen.

00:14:46: Und das ist kein exoterischer Quatsch oder so.

00:14:50: Das ist Wissenschaft, die extrem gut erforscht.

00:14:52: Die Frage, wie können wir unsere innere Bereitschaft erhöhen und uns ja im Prinzip selber motivieren.

00:15:00: Das, was wir in der letzten Folge auch hatten, wo wir das mit Fragen gemacht haben.

00:15:04: Also Fragen, die man sich selber stellen kann, die einen Bezug zu Werten herstellen.

00:15:08: Und jetzt haben wir eben mal eine Technik mit Bildern.

00:15:10: Und du hattest das ja eben schon gesagt, Marike, du bist eher so ein auditiver Typ.

00:15:14: Bei mir ist es, glaube ich, Ja, wir bei vielen wahrscheinlich auch auch so eine Mischung.

00:15:19: Also ich reagiere auch sehr gut auf Bilder oder die helfen mir sehr gut.

00:15:22: Und das ist ganz grundsätzlich zu unserem Trainingsprogramm.

00:15:25: Diese Übungen sind ein Angebot.

00:15:26: Ihr müsst sie nicht alle im gleichen Umfang machen, sondern unsere Bitte oder unser Vorschlag ist, probiert die alle aus und ihr werdet merken, die eine Übung funktioniert besser als eine andere.

00:15:36: Bei mir sind es vielleicht die Bilder, bei jemandem anders ist es vielleicht so ein Leitsatz zu dem Wert, den ich aufgeschrieben habe oder... Es ist die Vision, die man Kraft gibt, oder es ist die Technik nach diesem Psychologenarzt Pantalon, die ich letztes Mal vorgestellt habe.

00:15:52: Ihr müsst die also nicht alle permanent anwenden, sucht euch so ein, zwei Techniken raus, die für euch gut funktionieren und dann erhöht das eure Selbstmotivation.

00:16:00: Ja, und wir werden auch dazu noch eine weitere Technik noch vorstellen, das ist in der nächsten Folge.

00:16:05: Und dann haben wir so, ja, man könnte sagen, so Art Werkzeugkoffer, der gut gefüllt ist.

00:16:09: Und Marike, du sagst es ja, das hättest du dir früher gewünscht, um da besser durch Studium zu kommen.

00:16:15: Also etwas, ja, wie soll man sagen, was einfach eine Hilfe sein soll.

00:16:18: Genau, also etwas auf das man zugreifen kann, wenn man eben gerade mal in irgendeiner Art und Weise eine Unterstützung braucht, ja.

00:16:26: Ja und also die gute Nachricht ist, die funktionieren.

00:16:29: und vielleicht die unangenehme Nachricht ist, es erfordert etwas Übung.

00:16:33: Keine dieser Techniken funktioniert einfach so, ich ziehe die aus der Schublade und dann läuft es.

00:16:38: Ich muss sie ausprobieren, ich muss ein bisschen damit spielen.

00:16:41: Ich muss das mal über eine längere Zeit immer wieder versuchen, so wie das Dankbarkeits-Tagebuch, was wir hatten.

00:16:46: Und so ist das auch mit den Werten, sie für sich vielleicht auszudrucken, irgendwo hin zu hängen, neben meinen Schreibtisch.

00:16:51: oder damit zu arbeiten, die Bilder auch mal auszudrucken, solche Dinge.

00:16:55: Und diese Sachen brauchen ja aber sowieso Übung.

00:16:59: Also wenn, wenn ich jetzt sage, ich habe, das habe ich glaube ich schon erzählt, zum Berufseinstieg angefangen einen Coaching zu machen und auch da ist es ja nicht so, dass man da hingeht und dann läuft alles von alleine, sondern auch mit den Techniken, die man dort erlernt, darf man sich beschäftigen dafür, dass sie dann funktionieren.

00:17:15: Das Gute ist aber, wenn man sich ein bisschen damit beschäftigt.

00:17:18: dann klappt es wirklich und hilft einem ganz viel weiter.

00:17:21: Und ich persönlich kann nur sagen, für den Einsatz an Zeit, den man dort erbringt und den Output, den man dann in der Relation hat, ist das wirklich ganz, ganz gut investierte Zeit.

00:17:33: Ja, sehr gut.

00:17:34: Und das ist, glaube ich, auch noch mal ein guter Hinweis, auch zu sagen, also dieses Training, die Zeit, die man investieren sollte, sollte regelmäßig ein kleiner Zeitumfang sein, jeden Tag vielleicht eine Viertelstunde, anstatt einmal im Wochenende, zwei oder drei Stunden zu üben.

00:17:47: Das bringt relativ wenig.

00:17:49: Das ist wie ein Instrument oder jede andere Technik, die man lernt, wo man Übung braucht.

00:17:54: Regelmäßige kleine Übungseinheiten sind viel, viel besser als ab und zu eine große.

00:17:58: Ja, das stimmt.

00:17:59: Ja, super Marike.

00:18:01: Das war es im Grunde genommen schon.

00:18:02: Wir wollten ja heute einfach noch mal ein paar kurze Werteübungen machen.

00:18:05: Also einmal mit solchen Leitsätzen mal zu arbeiten, freie Assoziationen zu bilden, man Text zu schreiben oder eben über die Bilder, die wir euch hier in dieser Datenbank bereitstellen.

00:18:15: Das sind alles lizenzfreie Bilder von Ansplash.

00:18:18: Nur noch mal für diejenigen von euch, die fragen, dürfen wir das überhaupt?

00:18:22: Die findet ihr dort und da könnt ihr euch so ein Mottoziel bilden, auch noch mal mit einer kurzen Anleitung dazu.

00:18:27: Und ich freue mich auf den weiteren Austausch in der WhatsApp-Gruppe mit euch.

00:18:30: Morike und vielen Dank und ich würde sagen bis zur nächsten Folge.

00:18:34: Bis zum nächsten Mal.

00:18:35: Vielen Dank.

00:18:36: Tschüss.

00:18:39: Das war unser Podcast Jura Mental.

00:18:42: Der Podcast ist Teil eines größeren Trainingsprogramms.

00:18:45: Dazu gehört noch eine WhatsApp-Gruppe.

00:18:46: Den Link findet ihr in den Show-Notes und weitere Trainingsinhalte.

00:18:51: Dieses Training wird immer kostenlos für euch bleiben, deswegen teilt dem Podcast mit allen, die davon profitieren können und kommt in die WhatsApp-Gruppe.

00:18:59: Ich freue mich, euch dort mal persönlich kennenzulernen.

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